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Schützen und Bewahren – Holz braucht Pflege

Holzauswahl

Bei der Auswahl des Materials sind eine Reihe von Parametern zu beachten, denn jede Holzart hat spezifische Merkmale und ist unterschiedlich widerstandsfähig. Zu den weichen Hölzern zählen unter anderem Erle, Fichte, Kiefer oder Tanne, harte Holzarten umfassen beispielsweise Ahorn, Birnbaum, Eiche, Kirsch- oder Nussbaum.

Auch die Farbigkeit des Holzes an sich ist zu beachten:
Je nach Baumart kann sie zwischen weißlich (z.B. Ahorn), rötlich (z.B. Erle, Kirschbaum) bis hin zu bräunlich (z.B. Eiche, Nussbaum) changieren. Immer gilt es, für die je- weilige Verwendung ein passendes Holz auszuwählen, das den Anforderungen am besten gerecht wird.

Bei Fragen zur Holzauswahl empfiehlt sich eine vorherige Beratung durch Architekten oder Fachberater aus dem Holzhandel.

Konstruktiver Holzschutz

Konstruktiver oder vorbeugender baulicher Holzschutz bedeutet im Wesentlichen, ein Holzbauteil oder Holzbauwerk so zu planen und auszuführen, dass Niederschlagswasser ungehindert über die Bauteiloberfläche abfließen kann. Das Wasser muss also vom Bauteil zügig weggeführt werden, so dass es an keiner Stelle z.B. über Fugen, Spalten, Risse oder Wasseransammlungen in die Konstruktion eindringen und dort Staunässe verursachen kann.

Wichtige Merkmale des konstruktiven Holzschutzes sind z.B. Dachüberstände oder zumindest richtig ausgeführte Dachanschlüsse, Spritzwassersockel sowie Abdeckungen von waagerechten Flächen, aber auch abgerundete Bauteilkanten.

Schon in der Planungsphase sind erforderliche Maßnahmen für eine funktionierende Be- oder Hinterlüftung von Holzbauteilen zu berücksichtigen, so dass keine Kondensat- oder Konvektionsprobleme auftreten können. Ein korrekt ausgeführter konstruktiver Holzschutz ist Voraussetzung für die Langlebigkeit einer Holzkonstruktion. Fehler, die hier gemacht wurden, können mit Holzschutzmitteln, Holzfarben oder Lasuren nicht behoben werden.

Hier steht das Fachhandwerk, bei größeren Bauvorhaben auch der ausführende Architekt, gerne beratend zur Verfügung.

Beim konstruktiven Holzschutz kommt es darauf an, Staunässe zu verhindern

Chemischer Holzschutz

Je nach baulicher Situation kann ein zusätzlicher chemischer Holzschutz etwa gegen Insekten-, Fäulnis- und Bläuepilzbefall erforderlich sein. Vor der Verwendung von Lasuren und Holzfarben ist meistens ein vorbeugender Schutz gegen Bläuepilzbefall vorgesehen. Dieser wird häufig mit einem Wirkstoff gegen Fäulnispilzbefall ergänzt.

Die hier zum Einsatz kommenden Holzschutzmittel müssen in Europa zugelassen sein. Die in Deutschland zugelassenen Holzschutzmittel sind in der Liste für Biozidprodukte der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin aufgeführt (BAuA). Diese Holzschutzmittel erkennt man an der Zulassungsnummer auf dem Etikett.

Physikalischer Holzschutz

Der physikalische Holzschutz ergänzt den konstruktiven und ggf. chemischen Holzschutz. Gemeint ist der Schutz der Holzoberfläche mit Beschichtungen, um die Wasseraufnahme zu reduzieren und somit Quell- und Schwind- vorgänge zu minimieren. Das ist besonders für die Funktionsfähigkeit von maßhaltigen und begrenzt maßhaltigen Holzbauteilen von Bedeutung. Bei Lasuren ist zusätzlich der Schutz der Holzoberfläche vor UV-Strahlen notwendig.

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