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Die blaue Stunde

Die blaue Stunde gilt als die perfekte Tageszeit zum Fotografieren. Gemeint ist damit der kurze Zeitraum, in dem die Sonne am Horizont aufgeht und wieder verschwindet. Durch den tiefen Sonnenstand und die damit einhergehende Lichtstreuung wirkt die blaue Stunde vor allem für Fotografen interessant: Das weiche Licht offenbart sich als die goldene Tageszeit (deshalb auch goldene Stunde genannt) zum Fotografieren.

Die blaue Stunde ist jedoch überhaupt keine, denn die Morgen- und Abenddämmerung erstreckt sich – je nach Jahreszeit und Aufenthaltsort – nur über etwa 20-40 Minuten. Die Dauer ist abhängig von der Position auf der Welt. Die Unterschiede sind erstaunlich je nachdem, wo man sich befindet, ob in Europa oder am Nordcap. Am Äquator ist diese Zeitspanne extrem kurz. Bei der Sommersonnenwende (um den 21. Juni) haben wir in Mitteleuropa bis zu 50 Minuten, und je mehr man sich zu den Polen bewegt, desto größer wird die Zeitspanne.

Eine Nacht in Blau

Auch die Veranstalter der Darmstädter Jugendstiltage wählten für ihren Höhenpunkt des Illuminationsfestes in diesem Jahr die Farbe Blau. Etliche Windlichter und Lampions und die angestrahlten Gebäude tauchten die Mathildenhöhe in ein blaues Lichtermeer und erzeugten damit eine beeindruckende Atmosphäre.

Schöne blaue Fassaden erreicht man aber nicht nur bei Nacht. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Fassaden toll mit Blau in Szene setzen können.


Quellen: