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Stumpfmatt oder hochglänzend

Alles lackiert

Bei der Auswahl eines Lackes, kommt spätestens nach der Entscheidung über den Farbton die Frage ob glänzend oder matt. Nicht allein der Farbton ist charakteristisch bei lackierten Oberflächen, sondern genauso bedeutend ist der Glanzgrad. Von annähernd spiegelnd bis stumpfmatt gibt es verschiedene Abstufungen.
 

Wie kommt der Glanz eigentlich zustande?

Die visuelle Wahrnehmung von Glanz hängt davon ab wie Licht auf einer Oberfläche reflektiert wird. Ist eine Oberfläche sehr glatt, werden die Lichtstrahlen im selben Winkel zurückgeworfen in dem sie auf die Oberfläche auftreffen. Bei gerichtetem Licht, haben die einfallenden und reflektierten Lichtstrahlen die gleiche Hauptrichtung und das Objekt erscheint uns optisch als glänzend. 

Eine matte Oberfläche besitzt mikroskopisch kleine Unebenheiten. Dadurch werden auftreffenden Lichtstrahlen in unterschiedlichen Winkeln reflektiert. Das bedeutet die zurückgeworfenen Lichtstrahlen werden in verschiedene Richtungen gestreut. Die so genannte diffuse Reflektion gibt dem Gegenstand optisch ein mattes, weiches Erscheinungsbild - ohne brillante Lichtpunkte und harte Schatten. Je matter eine Oberfläche, desto stärker ist dieser Effekt. 

Hier einige Beispiele abgestuft von glänzend nach stumpfmatt:

Bei glänzenden Oberflächen ist der Kontrast von strahlend hellen zu sehr dunklen Stellen sehr stark ausgeprägt. Durch die extreme Licht-Schatten-Wirkung wird die Form eines Gegenstandes oder die Struktur einer Oberfläche hervorgehoben. Das Objekt  bzw. die Struktur wirkt sehr plastisch und lebendig. 

Matte Oberflächen lassen weiche Verläufe von hell nach dunkel entstehen, so erscheinen große Flächen homogener und ruhiger. Störende Unebenheiten im Untergrund sind hier weniger deutlich sichtbar.

Bei den Bautenlacken von Caparol unterscheidet man folgende Glanzgrade: Hochglänzend, Glänzend, Seidenglänzend, Seidenmatt, matt 

Zu sehen im Glanzgradfächer und im Lackchamp.