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Impressionen aus deutschen Städten…

z.B. Rostock und Ostseebad Warnemünde

Rostock, die größte Stadt an der mecklenburgischen Ostküste und das dazugehörige Ostseebad Warnemünde sind für ihr hanseatisches Flair bekannt. Trotz entsprechend großer Touristenströme wirkt Rostock in seiner Vielschichtigkeit lebendig und authentisch. Städtebaulich bietet es einen interessanten Mix vom historischen Altstadtkern mit markanten Giebelhäusern und Backsteinpflaster über elegante Villen der Steintorvorstadt bis hin zu den Arbeiterquartieren in industrieller Plattenbauweise. Hier steht Alt neben Neu - Backsteingothik neben 50er-Jahre Bauten. Ehrlich und unverfälscht – wie es auch den Küstenbewohnern mit ihrer rauen Herzlichkeit bescheinigt wird. Farblich zeigen sich die Fassaden eher unspektakulär in hellen, warmen Sandtönen - oft kombiniert mit rotem Backstein. Unter den vielen Backsteinfassaden spielen einige mit regulären und farbig glasierten Kacheln. Kräftige Nuancen und Blautöne sind für Rostock eher untypisch – diese finden sich dafür gehäuft im maritimen Warnemünde an Türen und Bootsflächen.

Tipp: Borwin Hafenrestaurant – fangfrischer Fisch und schöner Blick auf den Stadthafen | www.borwin-hafenrestaurant.de

z.B. Speyer

Idyllisch am Oberrhein gelegen ist Speyer eine der ältesten Städte Deutschlands. Ihre Innenstadt zeigt sich historisch bedeutsam mit dem romanischen Kaiserdom und dem mächtigen Strassenzug vom Dom bis zum Altpörtel (das ursprünglich westliche Haupttor der Stadt). Die Gebäude sind meist farblich gestaltet und entweder liebevoll renoviert oder in pittoresk anmutendem Zustand vorhanden. Vorherrschend sind gelber und roter Sandstein und deren Farbnuancierungen, ein Mix von gelbem und rotem Klinker, sowie grünliche Putzfassaden. Fensterläden sind in kräftigem Lackton kontrastreich abgesetzt, oft in blaugrünem oder blaugrauem Farbton. Graffiti und Kunstmalerei zeugen vom hohen Gestaltungswillen der Stadtbevölkerung. Neben den prachtvollen Bauwerken laden romantische Gassen und belebte Plätze mit zahlreichen Straßencafés und urigen Weinstuben zum Flanieren ein. Dem Ausspruch „in Speyer fängt die Pfalz an Italien zu werden“ kann man nur beipflichten.

Tipp: Philipps Weinbar | Mühlturmstraße 7 | www.zumaltenengel.de/weinbar.htm

z.B. Landsberg am Lech

Landsberg ist eine der sonnigsten Städte Deutschlands. Die Stadt liegt am Hochufer des Lech und besitzt eine gut erhaltene und sehenswerte Altstadt. Das Stadtzentrum, die historische Altstadt, liegt eingebettet zwischen dem Lech und seinem östlichen Hochufer. Zentrum der Stadt ist der Hauptplatz in seiner ungewöhnlichen Dreiecksform. Westlich davon befindet sich das Alte Rathaus mit einer prächtigen Rokokofassade. Im Südwesten des Platzes liegt das ehemalige Ursulinenkloster mit der Klosterkirche. Im Nordosten wird der Hauptplatz vom Schmalzturm (auch Schöner Turm genannt), einem Stadtturm aus dem 13. Jahrhundert, begrenzt. Die Farbigkeit ist geprägt von den natürlichen Pigmenten, sehr viele Ockertöne und Grüne Erden sind hier zu sehen. Es sind auch immer wieder bestimmte Farbabfolgen wie „grün-gelb-rosé“ oder „blau-orange-gelb“, die in der ganzen Stadt auftauchen. Im Westen der Altstadt befinden sich die früheren Salzstädel, die heute als Wohn- und Geschäftshäuser, aber auch für die Stadtbücherei und das Stadtarchiv genutzt werden. Vom Schmalzturm am Hauptplatz aus führt die Alte Bergstraße den „Berg“ hinauf auf das östliche Hochufer. Südlich der Alten Bergstraße befinden sich die romantisch-pittoreske Häuserzeile des „Hexenviertels“ und der Landsberger Schlossberg. Das Schloss selbst (die für die Stadt namensgebende Landespurch) war 1800–1810 abgebrochen worden. Typisch für Bayern sind hier Putzfassaden in allen Ausprägungen zu finden. Oftmals mit Fassadenschmuck in den unterschiedlichsten Putz- und Maltechniken hergestellt.