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Alles Käse?

Was Löcher im Käse mit Fassadengestaltung zu tun haben

Löcher im Käse sind rund und unregelmäßig verteilt. Löcher in der Fassade sind Fensteröffnungen, die selten rund, meistens eckig ausfallen. Der Architekt spricht von Lochfassaden. Typisch sind gleichmäßig angeordnete Fensterbänder, die sich geschossweise wiederholen und so ein Raster bilden.

Ein Wohnblock mit „Fensterlöchern“ unterscheidet sich vom Käsestück, dessen Löcher mal größer, mal kleiner und mal vereinzelt oder als ganze Löchergruppe auftreten. Das macht den Käse interessant. Die Fassade jedoch erscheint durch ihre Gleichförmigkeit oft monoton und langweilig. Kann der Käse uns als Beispiel dienen?

Die Erkenntnis, dass Unregelmäßigkeit für Spannung sorgt, kann zu einem Gestaltungsmotiv werden. Dazu passt, dass Individualisierung gerade ein Mega-Trend ist. Das gilt nicht nur für Menschen und Produkte, sondern auch für Architektur! Und so besteht immer öfter die Chance, auch einer tristen Lochfassade ein Gesicht zu verleihen, das sich von vergleichbaren Häusern absetzt.

Es gilt das Käseprinzip: Ungleichmäßige Löcher sind das Vorbild! Einzelne Fensteröffnungen werden farblich gerahmt oder ungleichmäßig betont. Das schafft Unterbrechungen und neue Spannungsfelder zwischen den akzentuierten Elementen. Diese Methode ist einfach. Es muss also nicht gleich ein Künstler engagiert werden, um eine Fassade aufzuwerten, individueller und spannender erscheinen zu lassen.

Mehrere Fenster gehen eine Verbindung ein, indem sie zu einem Band oder einer Fläche gefasst werden. Damit erhalten „die Löcher“ plötzlich Gewicht und Bedeutung. Es entsteht ein selbstbewusstes Erscheinungsbild, besonders wenn auch mutige Farben zum Einsatz kommen.

Fazit: Kein Käse!

Um auf die anfängliche Frage zurückzukommen: Ja, der Käse ist ein gutes Beispiel! Denn im übertragenen Sinne steht das Stück Käse für eine Fläche und die Löcher für einzelne Punkte. So lassen sich am Käse Punktstudien durchführen. Dabei wird auffallen, dass die Verteilung der Löcher mal mehr, mal weniger interessant und spannend erscheint. Das hat mit der Beziehung der Punkte zueinander und auf der Fläche zu tun, sowie auch mit der Größe der Punkte, bzw. Löcher. Diese Erkenntnisse sind übertragbar auf die Fassade. Wenn die Fensteröffnungen nicht mehr verändert werden können, so kann man durchaus über die Akzentuierung einzelner Fenster oder Fenstergruppierungen „Punkte aus der Reihe tanzen lassen“, z.B. durch einzelne farbige Faschen, asymmetrische Einfassungen, horizontale oder vertikale Fensterbänder oder -flächen. Diese Veränderungen „stören“ auf angenehme Art die bisherige Symmetrie der Fassadenfläche und schaffen gleichzeitig die Möglichkeit, durch eine neue Gliederung auch asymmetrische Akzentuierungen in ein ausgewogenes Verhältnis zu setzen. So kann eine Fassade ganz unterschiedliche und sehr individuelle Prägungen erhalten und das mit relativ einfachen Mitteln, die kein riesiges Budget erfordern. Das ist Trend und alles andere als Käse!

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