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Die Harmonie macht's – ein Farbton allein ist noch kein Trend

Nuancierung und gezielte Kombination geben Farbtönen den neuen „Touch“

Trends haben viele Facetten. Den einen Trendfarbton gibt es nicht, sondern Farbtrends treten in mehreren Tönen, vor allem aber in Harmonien, auf. Oft ist es eben die neue Kombination, die eine Farbwelt aktuell und trendig macht. Unser Beispiel führt zurück in das Ambiente der 70er und 80er Jahre. Braun, wohin das Auge in den vier Wänden reicht: dunkelbraune Fliesen im Bad, erdige Nuancen an Wänden und Decken im Wohnzimmer. Häufig kombiniert mit Orange oder Olivgrün. Nun ist Braun wieder da!

Comeback mit Pfiff: Braun und Cognac

Braun ist zurück – feiert sein Comeback, aber in Form einer eleganten Cognac-Nuance. Es hat den dunklen, schweren Charakter der 70er und 80er Jahre verloren und präsentiert sich warm, edel, natürlich. Jetzt mögen wir Braun wieder, es ist uns sympathisch. Was ist passiert?
Wenn wir genau hinsehen merken wir, dass das neue Braun nicht alleine ist. Ein leuchtendes, intensives Ultramarin begleitet es. Das haben wir so noch nicht gesehen. Es ist neu und spannend. Der Farbton selbst ist zwar nicht neu, wohl aber die Nuance in dieser Kombination.
Die Kombination spielt eine wichtige Rolle. Hier fließt auch die Proportion der Farbtöne ein. In welchem Verhältnis Farbtöne miteinander gestaltet werden, beeinflusst stark die Raumwirkung und damit die atmosphärische Anmutung. Die dunkle Schwere, die den Stil der späten 70er Jahre charakterisiert hat, entstand durch die Verbindung von Braun mit gedämpftem Orange und Oliv sowie der proportionalen Verteilung an Wand und Decke.

Das haben wir in den 70er und 80er Jahren gesehen: Braun, wohin das Auge reicht. Es ist also die aktuelle Interpretation, die das Neue bei Trendfarbtönen ausmacht. Im Mittelpunkt ihrer Entwicklung steht die Frage: Wie nuancieren, kombinieren und proportionieren wir neu? All das zeigen unsere Farbwelten.
 

Aktuelles Terrakotta: alles andere als mediterran!

Ähnlich wie mit den Braun-Nuancen der 70er und 80er Jahre verhält es sich mit Terrakotta: Viele Jahre verkörperten Material und Farbton unsere Sehnsucht nach dem mediterranen Lebensstil. Plötzlich ist Terrakotta wieder in. Was daran neu ist, haben wir entdeckt! Es ist leicht und pastellig, ohne mediterrane Schwere. Das unterstützt ein helles Apricot. Für Frische und Modernität sorgen die Kombination mit einem kraftvollen Blau sowie ein Wanddesign im Retro-Stil mit grafischen Mustern und geometrischen Formen.
 

Pastellgelb erfährt grafische Klarheit und Kühle

Helles, leicht-zitroniges Pastellgelb kombinieren wir neu mit Mint und dunklem, warmen Grau. Diese Interpretation erzeugt Kontraste mit grafischer Klarheit und Kühle. Eine ganz neue Wirkung, die man von sanften Pastelltönen so nicht kennt und eher skandinavisch anmutet.
 

Cognac fasziniert mit intensivem Blau

Das neue Cognac-Braun verbinden wir mit einem dunklen, intensiven Nachtblau. Die Kombination mit einer hellen, neutralen Grau-Nuance nimmt die Schwere und bringt das warmtonige Cognac zum Leuchten. Hinzu kommt ein heller, senfiger Gelbton. Er fängt die Eleganz der Farbwelt auf und verleiht ihr einen leichten, unbeschwerten „Touch“.
 

Ton-in-Ton mit einem gewissen “Extra“

Ein feines, dezentes Ambiente bewirken Kombinationen, die teilweise Ton-in-Ton gehalten sind. Dadurch entsteht eine atmosphärische Harmonie. In unserer Farbwelt setzen wir ein intensives Sorbetrot neben seine hellere Schwester – einer weich abgesofteten Pastellvariante. Mit einem milden, natürlichen Schilf runden wir die Kombination ab und sorgen so für das gewisse „Extra“. Die Komposition wird dabei von einem gebrochenen Weiß abgerundet, das die übrigen Töne zum Strahlen bringt und ihnen Kontur verleiht.

Quelle:
http://www.hawk-hhg.de/gestaltung/165164.php