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Back to the roots

Farbentwürfe damals und heute

1974 war das Geburtsjahr des FarbDesignStudios. Damals hieß die Abteilung noch „Farbe am Bau“. Die ersten Farbentwürfe entstanden in Handarbeit. Seitdem ist viel passiert, aber das Kerngeschäft ist geblieben: Architekturfarbgestaltung.

In den siebziger Jahren war noch manuelle Entwurfsfertigung Standard: Anfänglich wurden die Fassaden und die einzelnen Bauelemente (Dach, Sockel, Gesimse Faschen, Fensterscheiben usw.) aus zugeschnittenen Farbtonblättern geklebt. Fensterrahmen und Schattenkanten sind anschließend mühsam nachgezeichnet worden. Der fertige Entwurf wurde auf schwarzem Karton präsentiert. Dann erweiterte sich das Farbtonangebot und nicht mehr alle Töne waren als großformatige Farbtonblätter erhältlich. Das hatte zur Folge, dass sich die Präsentationstechnik veränderte. Nach der Klebe- kam die Ausmalphase. Entwürfe wurden auf weißen Karton kaschiert und mit Originalfarben (Muresko) ausgemalt. Aber auch diese Phase ging vorüber: Anfang der 90er Jahre wurden erstmals Computer eingesetzt.

Entwurfsdarstellung in Klebetechnik und mit Originalfarben ausgemalt - typisch in den 70er- und 80er Jahren.

Erste Computervisualisierungen von Innenräumen und Fassaden in den 90er Jahren

Die klassische Form der Visualisierung findet meist in 2D statt. Seit 2014 gibt es fotorealistische Bildbearbeitungen, die in der selbst entwickelten Gestaltungssoftware SPECTRUM erstellt werden. Und für komplexe Architektur besteht die Möglichkeit Gebäude dreidimensional aufzubauen und die Entwürfe als Renderings verschiedener Perspektiven darzustellen. Und was bringt die Zukunft: Drucken wir vielleicht die Farbentwürfe dreidimensional aus? Schauen sie doch in 10 Jahren wieder vorbei…

Mehr über die Farb- und Materialkonzepte des FarbDesignStudios erfahren Sie hier:
http://www.caparol.de/service/farbdesign.html