Disboxid 463 EP-Grund NEU

Ungefülltes, transparentes, pigmentierbares 2K-Epoxidflüssigharz zur Herstellung von widerstandsfähigen Bodenbeschichtungen.

Verwendungszweck

Als Allroundharz für vielfältige Anwendungen geeignet:
Auf mineralischen Untergründen als Grundierung oder Kratz­spachte­lung sowie als glatte oder rutschhemmende Ver­sie­gelung.
Darüber hinaus als Bindemittel zur Herstellung von Strukturbeschichtungen, Verlaufmörteln, Einstreubelägen, Hohl­kehlen, zum Reprofilieren von Aus­bruchstellen sowie zum Vergießen von Rissen.
Farbig einstellbar auf ColorExpress Bautenschutz Stationen oder durch Zusatz von Disboxid 980 NEFA®POX-Farbpaste.
Bestandteil der Disboxid MultiColor-Systems und des Disboxid ColorQuarz-Systems.

Durch die emissionsminimierte, schadstoffgeprüfte Formulierung besonders geeignet für alle "sensiblen” Bereiche wie z.B. Aufent­haltsräume, Krankenhäuser, Kin­dergärten und -tagesstätten, Schulen usw.

Geprüft nach den AgBB-Prüfkriterien für VOC-Emissionen aus innenraumrelevanten Bauprodukten. Das Bewertungs­sche­ma des AgBB (Ausschuß zur ge­sund­heit­lichen Bewertung von Bauprodukten) wurde von den Umwelt- und Gesund­heits­behörden für die Verwendung von Baumaterialien in sensiblen Bereichen wie z.B. Aufenthaltsräumen abgeleitet.

Eigenschaften

  • emissionsminimiert
  • TÜV-schadstoffgeprüft
  • je nach Beschichtungsaufbau mechanisch hochbelastbar
  • im ausgehärteten Zustand widerstandsfähig gegen chemische Bela­stungen wie wäßrige Lösungen von Salzen, Laugen und verdünnten Säu­ren sowie Benzin, Öle, Fette
  • wirtschaftlich, universell einsetzbar
  • dauernaß­belastbar
  • geprüft für den Einsatz im Lebensmittelbereich

 

Materialbasis

Niedrigviskoses 2K-Epoxidflüssigharz, total solid nach Deutscher Bauchemie.

Verpackung/Gebindegrößen

25 kg Gebinde (Masse 16,67 kg Hobbock, Härter 8,33 kg Eimer)
Faßware (Masse 200 kg, Härter 200 kg)

Farbtöne

  • Transparent
  • Mit Disboxid 980 NEFA®POX-Farbpasten pigmentierbar.
  • ColorExpress:
    Auf ColorExpress Bautenschutz Stationen vor Ort abtönbar. Exklusive
    Farbgestaltung durch die Farbtöne der FloorColor plus-Kollektion möglich.

    Farbtonveränderungen und Kreidungserscheinungen bei UV- und Witterungseinflüssen möglich. Organische Farbstoffe (z.B. in Kaffee, Rotwein oder Blät­tern) so­wie verschiedene Chemikalien
    (z.B. Desinfektionsmittel, Säuren u.a.) können zu Farbtonveränderungen führen. Die Funktionsfähigkeit wird dadurch nicht beeinflußt.

Glanzgrad

Glänzend

Lagerung

Kühl, trocken, frostfrei
Originalverschlossenes Gebinde mindestens 1 Jahr lagerstabil. Bei tieferen Temperaturen den Werk­­­­stoff vor der Verarbeitung bei ca. 20 °C lagern.

Dichte

ca. 1,1 g/cm3

Trockenschichtdicke

ca. 95 µm /100 g/m2

Abrieb nach Taber (CS 10/1000 U/1000 g)

30 mg/30 cm2

Pendelhärte nach König

ca. 190 s

Shore-Härte (A/D)

ca. D 80

Druckfestigkeit

ca. 65 N/mm2

Viskosität

ca. 600 mPas

Biegezugfestigkeit

ca. 50 N/mm2

Chemikalienbeständigkeit

Chemikalienbeständigkeitstabelle in Anlehnung an DIN EN ISO 2812-3:2007 bei 20 °C
  7 Tage
Essigsäure 10 %ig + (V)
Schwefelsäure 20 %ig + (V)
Zitronensäure 10 %ig + (V)
Salzsäure 37 %ig + (V)
Phosphorsäure 85 %ig + (V)
wässrige Lösungen organischer Säuren (Prüfflüssigkeit 9) + (V)
Mineralsäuren bis 20 % (Prüfflüssigkeit 10) + (V)
Natronlauge 20 %ig +
anorganische Laugen (Prüffl. 11) +
Ammoniak 25 %ig +
Kochsalzlösung, gesättigt +
Zuckerlösung, gesättigt +
Sagrotan 2 %ig + (V)
Benzin DIN 51 600 +
Ottokraftstoffe (Prüfflüssigkeit 1) +
Biodiesel +
Motorenöl +
Alkohole (Prüfflüssigkeit 5) +
Alle Kohlenwasserstoffe (Prüffl. 4) +
Ethanol 40 %ig +
aromatische Ester und Ketone (Prüfflüssig.7a) +
Kaffee +
Coca Cola +
Bier +
Apfelsaft +
Rotwein +
Skydrol (Hydraulikflüssigkeit) +
Trafo-Kühlflüssigkeiten +
Zeichenerklärung: + = beständig, (V) = Verfärbung
Entspricht den Bau- und Prüfgrundsätzen für den Gewässerschutz des DIBt.

Geeignete Untergründe

Alle mineralischen Untergründe.
Der Un­ter­­grund muß tragfähig, formstabil, fest, frei von losen Teilen, Staub, Ölen, Fetten, Gummiabrieb und sonstigen trennend wirkenden Substanzen sein.
Zementöse, kunststoffvergütete Aus­gleichsmassen sind auf ihre Beschich­tungsfähigkeit hin zu überprüfen, ggf. sind Probeflächen anzulegen.

Die Ober­flä­chen­zugfestigkeit des Unter­grun­des muß im Mittel 1,5 N/mm2 betragen. Der kleinste Einzelwert darf 1,0 N/mm2 nicht unter­­schreiten. Die Untergründe müssen ihre Ausgleichs­feuchte erreicht haben:
Beton und Zementestrich: max. 4 Gew.-%
Anhydritestrich: max. 0,5 Gew.-%
Magnesitestrich: 2–4 Gew.-%
Steinholzestrich: 4–8 Gew.-%
Aufsteigende Feuchtigkeit ist auszuschlie­ßen, bei Anhydrit- und Magnesitestrich ist eine Abdichtung gegen Erdreich zwingend erforderlich.

Untergrundvorbereitung

Untergrund durch geeignete Maßnahmen wie z.B. Kugelstrahlen oder Fräsen und Kugelstrahlen so vor­bereiten, daß er die aufgeführten An­forde­rungen erfüllt.
Ausbruch- und Fehl­stellen im Untergrund mit den Disbocret®-PCC-Mörteln oder den Disboxid EP-Mör­teln oberflächenbündig verfüllen.

Materialzubereitung

Härter der Grundmasse zugeben. Mit langsam laufendem Rührwerk (max. 400 U/min.) intensiv mischen. In ein anderes Gefäß umfüllen und nochmals gründlich mischen (Umtopfen).
Wenn das Material pigmentiert werden soll, wird zuerst der Grundmasse die Farbpaste (1 Folienbeutel Disboxid 980 NEFA®POX-Farbpaste auf 25 kg Disboxid 463 EP-Grund Neu) zugegeben und aufgerührt.
Zum Beschleunigen der Aushärtung sowie schnelleren Überarbeitung max. 5,5 % (bezogen auf die Gesamtmasse) Disboxid 903 EP-Rapid in erforderlicher Menge dem Härter zugeben und einmischen. Erst danach den Härter der Masse zugeben.
Disboxid 903 EP-Rapid ist nicht Bestandteil von AgBB-Zulassungen.

Mischungsverhältnis

Grundmasse : Härter = 2 : 1 Gewichtsteile
Grundmasse : Härter = 1,8 : 1 Volumenteile

Auftragsverfahren

Je nach Anwendung mit Gummirakel, Ver­siegelerbürste, mittelfloriger Walze oder Glättkelle.

Beschichtungsaufbau

Grundbeschichtung
Angemischtes Material auf die Fläche gießen und mit der Gummirakel gleichmäßig verteilen. Zur Vermeidung von Glanzstellen das verteilte Material mit einer mittelflorigen Walze oder Versiegelerbürste nacharbeiten. Frische Grundierung je nach Bedarf absanden. Für rutschhemmende Beschichtungen, die im Rollverfahren aufgetragen werden mit gewünschter Körnung absanden. Für Verlaufmörtel mit Disboxid 943 Einstreuquarz und für Mörtelbeläge mit Disboxid 944 Einstreuquarz absanden. Für Verlaufbeschichtungen, die im Spach­­­telverfahren aufgetragen werden, mit Disboxid 942 Mischquarz absanden. Für Strukturbeschichtungen, die im Spachtelverfahren aufgetragen werden, nicht absanden. Die nicht abgesandete Grundierung muß innerhalb von 8–24 Stunden beschichtet werden.

Versiegelung
Material in 1–2 Arbeitsgängen wie un­ter "Grundbeschichtung" beschrieben auftragen. Für eine rutschhemmende Versiegelung die erste, frische Schicht je nach gewünschter Rauhigkeit mit Disboxid 943/944 Einstreuquarz oder anderen geeigneten Abstreumitteln wie z.B. Du­rop, Gra­nitsplitt oder Silicium-Carbid abstreuen.

Kratzspachtelung
Ebene, feinrauhe Untergründe:
Spachtelmasse herstellen aus
Disboxid 463 EP-Grund Neu, 1 Gew.-Teil
Disboxid 942 Mischquarz, 1,5 Gew.-Teilen

Unebene, rauhe Untergründe:
Spachtelmasse herstellen aus
Disboxid 463 EP-Grund Neu, 1 Gew.-Teil
Quarzsand: 1,5 Gew.-Teilen (Disboxid 942 Mischquarz + Disboxid 943 Einstreuquarz 1:1 ge­mischt).

Spachtelmasse auf die grundierte Flä­che gießen. Mit der Glättkelle gleichmäßig verteilen. Anschließend mit der Stachelwalze entlüften. Die fertige Kratzspachtelung je nach Bedarf absanden.
Sehr porige und rauhe Untergründe vor dem Auftragen der Kratzspachtelung mit Disboxid 463 EP-Grund Neu grundieren.

Strukturbeschichtung
Nach dem Umtopfen dem Material unter Rühren ca. 3 Gew.-% Disboxid 952 Stellmittel zugeben.
Das thixotropierte Material auf die grundierte bzw. gespachtelte Fläche gießen und mit einer Gummizahnrakel (ca. 2 mm Drei­eck­zahnung) gleichmäßig verteilen.
Anschließend die Fläche mit einer groben Moltoprenwalze (Poren-ø ca. 2 mm) im Kreuzgang abrollen.

Hinweis: Um einen einheitlichen Farbton zu erzielen, muß die grundierte oder ge­spachtelte Fläche im gleichen Farbton abgetönt werden.

Verlaufmörtel
Nach dem Umtopfen dem Material unter Rühren Quarzsand entsprechend der Verbrauchstabelle zugeben. Den so hergestellten Verlauf­mörtel auf die grundierte bzw. gespachtelte Fläche gießen und zügig mit einer Hart­gum­mi-Zahnrakel (mind. 5 mm Dreieckzahnung) gleichmäßig verteilen.
Nach einer Wartezeit von ca. 10 Minuten den frischen Verlaufmörtel mit der Stachel­walze entlüften. Bei Temperaturen unter 15 °C muß ggf. die Quarzsandzugabe verringert werden.

Hinweis: Je nach Tempera­tur und Füllgrad können in der fertigen Be­schichtung im Streiflicht Spuren der Ent­lüf­tungswalze zu sehen sein.

Einstreubelag
Nach dem Umtopfen dem Material unter Rühren 150 Gew.-% Disboxid 942 Misch­quarz (0,1–4 mm) zugeben. Den so hergestellten Verlaufmörtel als Einstreu­schicht auf die abgesandete grundierte bzw. gespachtelte Fläche gießen und zü­gig mit einer Hartgummi-Zahnrakel gleichmäßig verteilen.
Die frische Einstreuschicht anschließend vollflächig mit Disboxid 943 Einstreuquarz (0,3–0,8 mm) bzw. Disboxid 944 Einstreu­quarz (0,7–1,2 mm) absanden.
Nach Er­härten der Einstreuschicht überschüssigen Quarzsand entfernen. Auf die Einstreuschicht eine Rollbe­schich­tung mit Disboxid 463 EP-Grund Neu im gewünschten Farbton auftragen. Der Verbrauch richtet sich nach der gewünschten Rutsch­hem­mung.

Mörtelbelag
Bodenfläche wie unter "Grundbeschichtung" be­schrie­ben grundieren. Mörtel herstellen aus
Disboxid 463 EP-Grund Neu, 1 Gew.-Teil
Disboxid 946 Mörtelquarz, 10 Gew.-Teilen
Mörtelquarz in einen Zwangsmischer füllen und das angemischte Bindemittel bei laufendem Mischer zugeben. 3 Minu­ten intensiv mischen. Den Mörtel naß in naß auf die frische Grundierung oder auf die bereits erhärtete, abgesandete Grundierung auftragen, verdichten und anschließend mit Kunststoff- oder Edelstahlkelle glätten. Bei Belagsarbeiten den Mörtel vorher über Lehren abziehen. Zur Erzielung einer flüssigkeitsdichten oder rutschhemmenden Oberfläche den Belag wie unter "Versiegelung" beschrieben versiegeln. Vor einer evtl. Überarbeitung den Mörtelbelag mit Disboxid 463 EP-Grund Neu un­ter Zugabe von ca. 2 Gew.-% Disboxid 952 Stellmittel abporen bzw. grundieren.

Disboxid MultiColor-System
siehe Systemmerkblatt

Disboxid ColorQuarz-System
siehe Systemmerkblatt

Hierbei handelt es sich um eine Empfeh­lun­g. Die Zahngröße ist abhängig von der Verschleiß­festigkeit der Rakel, Tempera­tur, Füllgrad und Untergrundgegeben­hei­ten. Exakte Verbrauchs­werte sind daher durch Mu­ster­le­gung am Ob­jekt zu ermitteln.

Verbrauch

Grundbeschichtung ca. 200–400 g/m2
Versiegelung ca. 250–350 g/m2 je Auftrag
Kratzspachtelung
für ebene, feinrauhe Untergründe:
Disboxid 463 EP-Grund Neu
Disboxid 942 Mischquarz
ca. 660 g/mm/m2
ca. 1.000 g/mm/m2
für unebene, rauhe Untergründe:
Disboxid 463 EP-Grund Neu
Disboxid 942 Mischquarz
Disboxid 943 Einstreuquarz


ca. 660 g/mm/m2
ca. 500 g/mm/m2
ca. 500 g/mm/m2
Strukturbeschichtung
Disboxid 463 EP-Grund Neu
Disboxid 952 Stellmittel

ca. 500–600 g/m2
ca. 15–18 g/m2
Verlaufmörtel
Schichtdicke 1 mm
Disboxid 463 EP-Grund Neu
Disbon 941 Füllsand

ca. 900 g/mm/m2
ca. 360 g/mm/m2
Schichtdicke 1,5–3 mm
Disboxid 463 EP-Grund Neu
Disboxid 942 Mischquarz

ca. 900 g/mm/m2
ca. 900-1.350 g/mm/m2
für anspruchsvollere Optik
Disboxid 463 EP-Grund Neu
Disboxid 942 Mischquarz
Disbon 941 Füllsand

ca. 900 g/mm/m2
ca. 450 g/mm/m2
ca. 450 g/mm/m2
Schichtdicken über 3 mm
Disboxid 463 EP-Grund Neu
Disboxid 942 Mischquarz

ca. 900 g/mm/m2
ca. 1.350 g/mm/m2
Einstreubelag
Schichtdicke 2 mm
Disboxid 463 EP-Grund Neu
Disboxid 942 Mischquarz


ca. 900 g/mm/m2
ca. 1.350 g/mm/m2
Abstreuung
Disboxid 943/944
Einstreuquarz

5–6 kg/m2
Versiegelung Rutschhemmende Oberfläche
Disboxid 463 EP-Grund Neu


ca. 500–800 g/m2
Mörtelbelag/Hohlkehlen
Disboxid 463 EP-Grund Neu
Disboxid 946 Mörtelquarz

ca. 190 g/mm/m2
ca. 1,9 kg/mm/m2
Exakte Verbrauchswerte durch Musterlegung am Objekt ermitteln. Der Verbrauch der Deckversiegelung auf abgestreuten Beschichtungen variiert bedingt durch Temperatureinflüsse, Applikationsart, Werkzeug sowie verschiedener Abstreumaterialien.
Pigmentierung über CaparolExpress Bautenschutz Station oder je 25 kg Bindemittel einen 800 g Folienbeutel Disboxid 980 NEFA®POX-Farb­paste zu­geben. Farbtonabweichungen vom Grundton durch unterschiedliche Füll­stof­fe und -mengen sind möglich.

Verarbeitbarkeitsdauer

Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit ca. 25 Minuten. Bei der Zugabe von Disboxid 903 EP-Rapid verkürzt sich die Topfzeit auf bis zu 15 min. Höhere Temperaturen verkürzen, niedrigere verlängern die Topfzeit.

Verarbeitungsbedingungen

Werkstoff-, Umluft- und Untergrundtempe­ratur:
Mind. 10 °C, max. 30 °C
Die relative Luftfeuchtigkeit darf 80 % nicht überschreiten. Die Untergrundtemperatur soll­te immer mindestens 3 °C über der Tau­punkt­temperatur liegen.

Wartezeiten

Die Wartezeiten zwischen den Arbeits­gängen sollten bei 20 °C mind. 14 Stun­den und max. 24 Stunden betragen. Bei längeren Wartezeiten muß die Oberfläche des vorangegangenen Arbeitsganges an­geschlif­fen werden, wenn sie nicht abgesandet wurde. Beim Einsatz von Disboxid 903 EP-Rapid generell absanden, wenn nicht am gleichen Tag (max. 12 Stunden) die nacholgende Beschichtung aufgetragen wird.

Wartezeiten bei Zugabe von Disboxid 903 EP-Rapid
Gebindegröße
Disboxid 463 EP-Grund Neu
Anzahl 0,5 Liter Gebinde
Disboxid 903 EP-Rapid
Bei 10° C
Bei 20° C
25 kg - 31 Stunden 14 Stunden
25 kg 1 Gebinde 17 Stunden 7 Stunden
25 kg 2 Gebinde 14 Stunden 5 Stunden
25 kg 3 Gebinde 12,5 Stunden 3 Stunden

Die angegebenen Zeiträume werden durch höhere Temperaturen verkürzt und durch niedrigere verlängert.
Während des Aushärtungsprozesses aufgetragenes Material vor Feuchtigkeit schützen, da sonst Ober­flächenstörungen und Haftungs­minde­rungen auftreten können.

Trocknung/Trockenzeit

Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchtig­keit nach ca. 3 Tagen mechanisch belastbar, nach ca. 7 Tagen völlig ausgehärtet. Bei niedrigen Temperaturen entsprechend länger. Höhere Temperaturen bzw. die Zugabe von Disboxid 903 EP-Rapid beschleunigen die Aushärtung.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch und bei längeren Arbeitsunterbrechungen mit Disboxid 419 Verdünner.

Gutachten

Aktuelle Informationen auf Anfrage.

Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)

Nur für gewerbliche Anwender-

Masse:

Verursacht Hautreizungen. Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Verursacht schwere Augenreizung. Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung verwenden. BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Enthält epoxidhaltige Verbindungen. Kann allergische Reaktionen hervorrufen

Härter:

Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. Gesundheitsschädlich bei Hautkontakt. Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Gesundheitsschädlich bei Einatmen. Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung verwenden. BEI KONTAKT MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Bei Unwohlsein ärztlichen Rat einholen/ ärztliche Hilfe hinzuziehen.

Entsorgung

Nur restentleerte Gebinde zum Recycling geben. Materialreste: Flüssige und ausgehärtete Materialien als Farbabfälle, die organische Lösemittel oder andere gefährliche Stoffe enthalten, entsorgen. Nicht ausgehärtete Produktreste sind Sonderabfall.

EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt

dieses Produktes (Kat. A/j): 500 g/l (2010). Dieses Produkt enthält max. 170 g/l VOC.

Giscode

RE1

Nähere Angaben

Siehe Sicherheitsdatenblätter.
Bei der Verarbeitung des Materials sind die "Allgemeinen Verarbeitungshinweise für Disbon Bodenbeschichtungen" sowie die "Reinigungs- und Pflegeempfehlungen" zu beachten.

CE-Kennzeichung

ce-logo
Disbon GmbH
Roßdörfer Straße 50, D-64372 Ober-Ramstadt

08

DIS-463-012675 EN 13813:2002
Kunstharzestrich/Kunstharzbeschichtung für die Anwendung in Innenräumen
EN 13813:SR-Efl-B1,5-AR1-IR4
Brandverhalten Efl
Freisetzung korrosiver Substanzen SR
Wasserdurchlässigkeit NPD
Verschleißwiderstand ≤ AR1
Haftzugfestigkeit ≥ B1,5
Schlagfestigkeit ≥ IR4

EN 13813

Die EN 13813 "Estrichmörtel, Estrichmassen und Estriche – Estrichmörtel und Estrichmassen – Eigenschaften und An­forderungen" legt Anforderungen an Estrichmörtel fest, die für Fußbodenkonstruktionen in Innenräumen eingesetzt werden. Kunstharzbeschichtungen und -versiegelungen werden auch von dieser Norm erfasst.

Produkte, die o.g. Norm entsprechen, sind mit dem CE-Kennzeichen zu versehen. Die Kennzeichnung erfolgt auf dem Gebinde. Die Leistungserklärung gemäß BauPVO kann im Internet unter www.disbon.de abgerufen werden.

Technische Beratung

Alle in der Praxis vorkommenden Untergründe und deren Bearbeitung können in dieser Druckschrift nicht abgehandelt werden.
Sollen Untergründe bearbeitet werden, die in dieser Technischen Information nicht aufgeführt sind, ist es erforderlich, mit uns oder unseren Außendienstmitarbeitern Rücksprache zu hal­ten. Wir sind gerne bereit, Sie detailliert und objektbezogen zu beraten.

KundenServiceCenter

Tel.: 0 61 54 / 71 17 10
Fax: 0 61 54 / 71 17 11
E-Mail:  kundenservicecenter@caparol.de