• facebook
  • google plus
  • youtube
  • twitter

TopLasur NQG

Verarbeitungsfertige Lasurfarbe auf Basis der Nano-Quarz-Gitter Technologie für außen und innen.

  • CapaData

Verwendungszweck

Für dekorative Lasur­beschichtungen für den Außen- und Innenbereich auf tragfähigen, strukturierten Beschichtungen und Strukturputzen. Im Innenbereich auf MultiStructur Style einsetzbar. Insbe­son­dere auch zur farblichen Auffrischung mit gleich­zeitigem Wetterschutz auf Natur­steinen geeignet.

Eigenschaften

  • schnelle Rücktrocknung nach Niederschlag und Taufeuchte
  • wetterbeständig
  • bestmögliche Farbtonbeständigkeit
  • hoch diffusionsfähig
  • CO2-durchlässig
  • transparent, abtönbar
  • gute Haftung auf mineralischen Unter­gründen
  • umweltschonend

Materialbasis

silikatisch/organisches Hybridbindemittel

Verpackung/Gebindegrößen

5 l, 10 l

Farbtöne

Weiß-transparent.

TopLasur NQG ist selbstabtönbar mit max. 20 % AmphiSilan Vollton- und Abtönfarben. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamt­menge untereinander vermischen, um Farbtonunter­schiede zu vermeiden.  
TopLasur NQG ist im ColorExpress-System maschinell abtönbar. Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden. Den Farbton und die Transparenz der Lasur bitte in Probeauf­strichen ermitteln. TopLasur NQG wird ausschließlich mit den lichtbeständigsten, anorganischen Pigmenten abgetönt. Dieses gewährleistet in Verbindung mit dem kreidungsstabilen NQG-Hybridbindemittel die technologisch bestmögliche Farbtonstabilität.

Farbtonbeständigkeit analog BFS-Merkblatt Nr. 26:
Klasse: A
Gruppe: 1



Glanzgrad

Seidenmatt, G2

Lagerung

Kühl, jedoch frostfrei. Angebrochene Ge­binde gut verschlossen halten. Lagerstabilität ca. 12 Monate.

Dichte

ca. 1,1 g/cm3

Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sdH2O

 < 0,1 m (hoch), V1

Wasserdurch­lässig­keits­rate

(w-Wert): ca. 0,25 [kg/(m2· h0,5)] (mittel) W2   Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.

Ergänzungsprodukte

Sylitol® Minera; Sylitol® Compact; AmphiSilan Compact; MultiStructur Style

Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche

innen 1 innen 2 innen 3 außen 1 außen 2
+ + + +
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet

Geeignete Untergründe

Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten.

Untergrundvorbereitung

Neue und bestehende, intakte Wärme­dämm-Verbundsysteme mit Oberflächen aus Dispersions-, Siliconharz-, Kalk-Zementputz (PII)/Mindestdruckfestigkeit nach DIN EN 998-1 mit mind. 1,5 N/mm²: Altputze mit geeigneter Methode nass reinigen. Bei Reinigung mit Druckwasserstrahlen mit einer max. Temperatur von 60° C und einem Druck von max. 60 bar. Nach der Reinigung ausreichende Trockenzeit einhalten. Beschich­tung entsprechend der vorhandenen Oberputzart nach den nach­folgenden Untergrundangaben ausführen.

Putze der Mörtelgruppen PII und PIII/Mindestdruckfestigkeit nach DIN EN 998-1 mit mind. 1,5 N/mm²: Neue Putze sind nach ausreichender Standzeit, in der Regel nach 2 Wochen, bei ca. 20° C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit, beschichtbar. Bei ungünstigeren Wetter­bedingungen, z.B. be­einflusst durch Wind oder Regen, müssen deut­lich längere Standzeiten eingehalten werden. Durch eine zusätzliche Grundbeschichtung mit CapaGrund Universal vermindert sich das Risiko von Kalkausblühungen bei alkalischen Oberputzen der Putzgruppen PII bzw. PIII, so dass bereits nach einer Standzeit von 7 Tagen beschichtet werden kann. Alte Putze: Nachputzstellen müssen gut ab­gebunden und ausgetrocknet sein. Auf grob porösen, saugenden, leicht sandenden Putzen ein Grundanstrich mit OptiGrund. Auf stark sandenden, mehlenden Putzen ein Grundanstrich mit Dupa-grund bzw. auf WDVS mit PS-Platten mit AmphiSilan-Putz­festiger.

Neue Silikat-Oberputze: Mit Histolith Antik Lasur beschichten.

Alte Silikat-Farben und -Putze: Festhaftende Beschichtungen mechanisch oder durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Nicht festhaftende, verwitterte Beschichtungen durch Abschaben, Abschleifen, Abkratzen entfernen. Ein Grundanstrich mit AmphiSilan-Putzfestiger.

Porenbeton mit tragfähiger Altbeschichtung: Intakte Flächen reinigen. Ein Grundanstrich mit CapaGrund Universal. Bei nicht intakten Porenbetonbeschichtungen verweisen wir auf das Caparol-Bautenschutzprogramm.

Beton: Betonflächen mit Schmutzablagerungen oder Mehlkornschicht mechanisch oder durch Druck­wasserstrahlen unter Beachtung der gesetz­lichen Vorschriften reinigen. Auf schwach saugenden bzw. glatten Flächen ein Grundanstrich mit CapaGrund Universal. Auf grob porösen, leicht sandenden bzw. ­saugen­den Flächen ein Grundanstrich mit OptiGrund. Auf mehlenden Flächen ein Grundanstrich mit Dupa-grund.

Zementgebundene Holzspanplatten: Aufgrund der hohen Alkalität zementgebun­de­ner Holzspanplatten muss zur Vermeidung von Kalk­ausblühungen eine Grundierung mit Disbon 481 EP-Uniprimer ausgeführt werden.

Ziegel-Sichtmauerwerk: Nur frostbeständige Vormauersteine oder Klinker ohne Fremdeinschlüsse für An­striche geeignet. Das Mauerwerk muss rissfrei ver­fugt, trocken und salzfrei sein. 
Ein Grund­anstrich mit Dupa-grund. Zeigen sich im Zwischenanstrich Braun­ver­fär­bun­gen, ist mit der wasserfreien Fassa­den­­­­­­farbe Duparol weiterzuarbeiten.

Tragfähige Dispersions­farben- und Siliconharzfarben-Beschichtungen: Verschmutzte, kreidende Altanstriche durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Ein Grund­anstrich mit CapaGrund Universal. Bei anderer Reinigungsart (abwaschen, ab­bürsten, ab­spritzen) ein Grundanstrich mit Dupa-grund bzw. auf Polystyrol-Dämmplatten mit AmphiSilan-Putzfestiger.

Tragfähige Kunstharz- oder Siliconharzputz-Beschichtun­gen: Alte Putze mit geeigneter Methode reinigen. Bei Nassreinigung die Flächen vor der Weiter­­behand­lung gut durchtrocknen lassen. 

Nicht tragfähige, mineralische Anstriche: Restlos entfernen durch Abschleifen, Ab­­­bür­sten, Abschaben, Druckwasserstrahlen unter Beach­tung der gesetzlichen Vorschriften oder andere geeignete Maßnahmen. Bei Na­ssreini­gung die Flächen vor der Weiter­behand­lung gut durch­trocknen lassen. Grund­anstrich mit Dupa-grund.

Nicht tragfähige Dispersionsfarben-, Siliconharzfarben, Siliconharzputz- oder Dispersionsputz-Beschichtungen: Restlos entfernen mit geeigneter Methode, z.B. mechanisch oder durch Abbeizen und Nach­reinigen durch Druckwasser­strahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vor­­­schriften. Auf schwach saugenden bzw. glatten Flächen ein Grundanstrich mit CapaGrund Universal. Auf mehlenden, sandenden, saugenden Flächen ein Grundanstrich mit Dupa-grund.

Durch Industrieabgase oder Ruß verschmutzte Flächen: Mit der wasserfreien Fassadenfarbe Duparol ­beschichten.

Rissige Putz- oder Betonflächen: Mit PermaSilan NQG oder Cap-elast beschichten.

Steinbehandlung: Natursteine müssen fest, trocken und frei von Ausblühungen sein. An der Oberfläche verwitterte Steine vor dem Anstrich durch mehrmalige Behandlung mit Kieselsäure­ester festigen. Verschmutzte Steine durch Druckwasser­strahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Steinausbesserungen nicht mit Putzmörtel vornehmen, sondern mit Steinersatzmaterialien. Die Ausbesse­rungs­­stellen müssen gut abgebunden sein und sind vor dem Anstrich fachgerecht mit Histolith Fluat zu fluatieren und nach­zuwaschen. 

Aufsteigende Feuchtigkeit: Durch aufsteigende Feuchtigkeit werden Be­schichtungen frühzeitig zerstört. Ein dauer­hafter Erfolg wird nur durch das Einbringen einer horizontalen Abdichtung erreicht. Eine gute und lange andauernde Lösung bietet der Einsatz des Histolith Sanierputz-Systems. Besonders bei älteren Bauwerken wirkt sich das Anlegen von Trocken- bzw. Aus­dunstungszonen durch das Einfüllen einer Filterkiesschicht zwischen Sockel und Erdreich vorteilhaft aus.

Flächen mit Salzausblühungen: Salzausblühungen trocken durch Abbürsten ­entfernen. Ein Grundanstrich mit Dupa-grund. Beim Beschichten von Flächen mit Salz­aus­blühungen kann für die dauerhafte Haftung der Beschichtung bzw. die Unterbindung der Salz­ausblühungen keine Gewähr über­nommen werden.

Fehlstellen: Kleine Fehlstellen mit Caparol Fassaden-Fein­­­­spachtel ausbessern. Große Fehlstellen bis 20 mm sind vorzugsweise mit Histolith-Reno­vierspachtel zu reparieren. Spachtel­stellen nach­­­­­grundieren.

Innenflächen:

Putze der Mörtelgruppen PII u. PIII/Mindestdruckfestigkeit nach DIN EN 998-1 mit mind. 1,5 N/mm²: Feste, normal saugende Putze ohne Vor­behandlung beschichten. Auf grob porösen, sandenden, saugenden Putzen ein Grundan­strich mit OptiGrund bzw. CapaSol.

Gips- und Fertigputze der Mörtelgruppe PIV/Mindestdruckfestigkeit nach DIN EN 13279 S2 mit mind. 2 N/mm²: Ein Grundanstrich mit Caparol-Haftgrund. Gipsputze mit Sinterhaut schleifen, ent­­stauben, Grundanstrich mit Caparol-Tief­grund TB.

Gipsbauplatten: Auf saugenden Platten ein Grundanstrich mit OptiGrund oder Caparol-Tief­grund TB. Auf stark verdichteten, glatten Platten ein haftvermittelnder Grundanstrich mit Capa­rol-Haftgrund.

Gipsplatten (Gipskartonplatten): Spachtelgrate abschleifen. Weiche Gips­spachtelstellen mit Caparol-Tiefgrund TB festigen. Ein Grundanstrich mit Caparol-Haftgrund, OptiGrund oder CapaSol.
Bei Platten mit wasserlöslichen, verfärben­den Inhaltsstoffen ein Grundanstrich mit Caparol AquaSperrgrund. BFS-Merkblatt Nr. 12 beachten.

Beton: Evtl. vorhandene Trennmittelrückstände sowie mehlende, sandende Substanzen entfernen.

Porenbeton: Ein Grundanstrich mit Capaplex, 1 : 3 mit Wasser verdünnt.

Kalksandstein- und Ziegel­sichtmauerwerk: Ohne Vorbehandlung beschichten.

Tragfähige Beschichtungen:
Matte, schwach saugende Beschichtungen direkt überarbeiten. Glänzende Oberflächen und Lack­beschich­tungen anrauen. Ein Grundanstrich mit Caparol-Haftgrund.

Nicht tragfähige Beschichtungen: Nicht tragfähige Lack-, Dispersions­farben- oder Dispersionsputz-Beschichtungen entfernen. Auf schwach saugenden, glatten Flächen ein Grundanstrich mit Caparol-Haftgrund. Auf grob porösen, sandenden bzw. saugen­den Flächen ein Grundanstrich mit OptiGrund bzw. CapaSol. Nicht tragfähige Mineralfarben-Beschich­­tungen mechanisch entfernen und die Flächen entstauben. Ein Grundanstrich mit Caparol-Tiefgrund TB.

Leimfarbenanstriche:
Grundrein abwaschen. Ein Grundanstrich mit Caparol-TiefgrundTB.

Ungestrichene Raufaser-, Relief- oder Prägetapeten aus Papier: Ohne Vorbehandlung beschichten.

Nicht festhaftende Tapeten: Restlos entfernen. Kleister und Makulatur­reste abwaschen. Ein Grundanstrich mit Caparol-Tiefgrund TB.

Schimmelbefallene Flächen: Schimmel- bzw. Pilzbefall durch Nassreini­gung entfernen. Flächen mit Capatox bzw. FungiGrund durch­waschen und gut trocknen lassen. Grund­anstrich je nach Art und Be­schaffen­heit des Untergrundes. Bei stark befallenen Flächen Schluss­beschich­tung mit Indeko-W, Malerit-W oder Fungitex-W aus­führen. Hierbei sind die gesetzlichen und behörd­lichen Vorschriften (z.B. die Biostoff- und die Gefahrstoffverordnung) zu beachten.

Flächen mit Nikotin-, Wasser-, Ruß- oder Fettflecken: Nikotinverschmutzungen sowie Ruß- oder Fettflecken mit Wasser unter Zusatz fett­lösender Haushaltsreinigungsmittel ab­waschen und gut trocknen lassen. Abgetrocknete Wasserflecken trocken durch Abbürsten ­reinigen. Ein absperrender Grund­anstrich mit Caparol AquaSperrgrund. Auf stark verschmutzten Flächen die Schlussbeschichtung mit Aqua-inn Nº1 vor­nehmen.
Holz- und Holzwerkstoffe: Mit den wasserverdünnbaren, umwelt­schonenden Capacryl Acryl-Lacken oder Capacryl PU-Lacken beschichten.

Kleine Fehlstellen: Nach entsprechender Vorarbeit mit Caparol-Akkordspachtel nach Verarbeitungs­vorschrift ausbessern und gegebenenfalls nachgrun­dieren.

Auftragsverfahren

Zur Ausführung des Lasurauftrages eignen sich eingearbei­tete Maler­bürsten, Stupfpinsel, Naturschwamm oder Lappen. Die Auswahl ist abhängig vom ge­wünschten Lasureffekt.

Beschichtungsaufbau

Eine Zwischen­­be­schichtung mit Sylitol® Minera, Sylitol® Compact, AmphiSilan-Compact oder MultiStructur Style (nur im Innenbereich) mit der Bürste strukturiert, in Weiß oder in Abstimmung auf den nachfolgenden Lasur­farbton hell getönt. Auch Strukturputze sind als Zwischen­­beschichtung geeignet. Glatte Untergründe können nicht ansatzfrei lasiert werden. Schlussbeschichtung je nach gewünschtem Lasureffekt, 1 – 3 Lasuraufträge im gewünschtem Farbton mit TopLasur NQG. Mit max. 30 % Wasser verdünnt wird die Transpa­renz der Lasur reguliert. Je nach gewünsch­tem Lasureffekt können die Lasuraufträge nass-in-nass oder nach Zwischentrocknung ausgeführt werden. Zur Vermeidung von Ansätzen zusammen­hängende Flächen nass-in-nass in einem Zug lasieren.

Verbrauch

100 – 150 ml/m2 für eine Beschichtung.
Je nach Saugfähigkeit und Struktur des Unter­grundes erhöht sich dieser Verbrauch. Bei diesen Verbrauchszahlen handelt es sich um Richtwerte. Der exakte Verbrauch ist durch Probebeschichtungen auf separaten Muster­flächen zu ermitteln.

Verarbeitungsbedingungen

Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung: +8 °C für Untergrund und Umluft

Trocknung/Trockenzeit

Mindestens 12 Stunden Trockenzeit zwischen den einzelnen Beschichtungen einhalten. Bei kühler und feuchter Witterung ergeben sich entsprechend längere Trockenzeiten. In Innenräumen ist nach der Verarbeitung für eine gute Durchlüftung zu sorgen.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser, evtl. unter Zusatz von Spülmitteln. Werkzeuge in den Arbeitspausen in der Farbe oder unter Wasser aufbewahren.

Hinweis

Nicht bei direkter Sonneneinstrahlung, Regen, extrem hoher Luftfeuchtigkeit (Nebel­nässe) oder starkem Wind verarbeiten. Gegebenen­falls Netzplane am Gerüst an­bringen. Vorsicht bei Gefahr von Nacht­frost. Nicht auf waagrechten Flächen mit Wasser­belastung einsetzen. Bei der Anwendung von Caparol-Tiefgrund TB im Innenbereich kann ein typischer Löse­mittelgeruch auftreten. In sensiblen Bereichen den aromatenfreien geruchsarmen AmphiSilan-Putzfestiger anwenden.

Bei Fassadenflächen, die unter speziellen Objektbedingungen oder durch natürliche Witterungseinflüsse stärker als üblich feuchte­belastet werden, besteht ein erhöh­tes Risiko der Pilz- und Algenbildung. Wir empfehlen ­des­halb für gefährdete Flächen unsere Spe­zial­produkte, z.B. ThermoSan NQG, Amphibolin-W oder Duparol-W, einzusetzen. Diese Produkte ent­halten Wirkstoffe, die das Wachstum von Pilzen und Algen zeitlich verzögern. 

Bei dunklen Farbtönen kann eine mecha­ni­sche Beanspruchung zu hellen Streifen (Schreibeffekt) führen. Dieses ist eine produkt­spezifische Eigenschaft aller matten Fassaden­farben. Bei dichten, kühlen Untergründen oder bei witte­rungsbedingter Trocknungsverzögerung können durch Feuchtebelastung (Regen, Tau, Nebel) Hilfs­stoffe an der Oberfläche der Beschichtung gelb­lich/transparente, leicht glänzende und ­klebrige Ablaufspuren entstehen. Diese Hilfsstoffe sind wasserlöslich und werden mit ausreichend Wasser z.B. nach mehrmaligen stärkeren Regen­fällen selbständig entfernt. Die Qualität der getrockneten Beschichtung wird dadurch nicht nachteilig beeinflußt. Sollte trotzdem eine direkte Überarbeitung erfolgen, so sind die Läufer/Hilfsstoffe vorzunässen und nach kurzer Einwirkzeit restlos abzuwaschen. Eine zusätzliche Grundierung mit CapaGrund Universal ist auszu­führen. Bei Ausführung der Beschichtung unter geeigneten klimatischen Bedingungen treten diese Ablaufspuren nicht auf.

Ausbesserungen
in der Fläche sind bei einem Lasurauftrag nicht möglich.

Verträglichkeit mit anderen Beschichtungsstoffen:
Um die speziellen Eigenschaften zu erhalten, darf TopLasur NQG nicht mit anderen Beschichtungsstoffen verschnitten werden.

Konstruktive Maßnahmen:
Vorspringende Bauteile wie Gesimse, Fensterbänke, Mauerkronen etc. müssen fach­gerecht abgedeckt werden, um eine Schmutzfahnenbildung oder stärkere Wand­durchfeuchtung zu vermeiden.

Bitte beachten (Stand bei Drucklegung)

Für Kinder unzugänglich aufbewahren. Während der Verarbeitung und Trocknung für gründliche Belüftung sorgen. Essen, Trinken und Rauchen während des Gebrauchs der Farbe ist zu vermeiden. Bei Berührung mit den Augen oder der Haut sofort gründlich mit Wasser abspülen. Nicht in die Kanalisation, Gewässer oder ins Erdreich gelangen lassen. Reinigung der Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser und Seife. Spritznebel und Sprühnebel nicht einatmen.

Enthält: 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen. Beratung für Allergiker: Hotline 0180 / 530 89 28 (0,14 €/ Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/ Min)

Entsorgung

Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.

EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt

dieses Produktes (Kat. A/a): 30 g/l (2010). Dieses Produkt enthält max. 30 g/l VOC.

Produkt-Code Farben und Lacke

M-DF02

Deklaration der Inhaltsstoffe

Hybrid-Bindemittel (Organo-Silikat/Acrylat), Silikate, Wasser, Testbenzin, Additive, Konservierungsmittel (Methyl-/Benzisothiazolinon).

Technische Beratung

Alle in der Praxis vorkommenden Untergründe und deren anstrichtechnische Behandlung können in dieser Druckschrift nicht abgehandelt werden. Sollen Untergründe bearbeitet werden, die in dieser Technischen Information nicht auf­geführt sind, ist es erforderlich, mit uns oder unseren Außendienst­mit­arbeitern Rück­sprache zu halten. Wir sind gerne bereit, Sie detailliert und objektbezogen zu beraten.

KundenServiceCenter

Tel.: 0 61 54 / 71 17 10
Fax: 0 61 54 / 71 17 11
E-Mail:  kundenservicecenter@caparol.de

Farbtreue: Bitte beachten Sie, dass Abweichungen vom Originalfarbton in Abhängigkeit von Monitor, Drucker und Papier auftreten.