Capatect GUP 201 SLP

Sockelleichtputz nach EN 998-1 CS III W2

Verwendungszweck

Sockelleichtputz als Grundputz für wärmedämmendes Mauerwerk aus porosierten Ziegeln, Leichtbeton- und Porenbetonsteinen sowie rau geschaltem Beton im Sockelbereich. Als Grundputz im Innenbereich auch bei belasteten Bereichen wie Treppenhäuser, Badezimmer etc. GUP 201 SLP kann gefilzt oder mit einem geeigneten Capatect Oberputz beschichtet werden. 

Eigenschaften

- für monolithisches Mauerwerk im Innen- und Außenbereich
- wasserabweisend
- auch im Sockel und auf stark beanspruchten Innenwänden
- mit mineralischen Leichtzuschlägen
- hand- und maschinenverarbeitbar
- filzbar, feine Oberfläche

Verpackung/Gebindegrößen

30 kg Sack

Farbtöne

Grau

Lagerung

Kühl, trocken und frostfrei.
Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Silos vor längeren Stillstandzeiten (Winterpause) restlos entleeren. Orginal verschlossene Gebinde sind ca. 9 Monate (chromatarm gemäß Richtlinie 2003/53/EG) lagerstabil.

Technische Daten

Werk-Trockenmörtel  LW CS III W2 – DIN EN 998-1 / P II - DIN 18550-1
Ergiebigkeit bei 30 kg Trockenmörtel ca. 24 l = ca. 1,6 m² bei 15 mm Schichtdicke
Verbrauch ca. 1,2 kg/m²/mm Trockenmörtel
Körnung ≤ 1,6 mm
Wasserbedarf ca. 8,0 - 8,5 l/30 kg
Druckfestigkeit CS III, 3,5 N/mm² < ß D < 7,5 N/mm²
Schichtdicke ca. 10 - 20 mm
Topfzeit ca. 90 Minuten
Verarbeitungstemperatur 5 °C - 30 °C
Lagerfähigkeit ca. 9 Monate
Ausgangsstoffe Zement - DIN EN 197-1, Kalk gem. DIN EN 459-2 und ausgesuchte Zuschläge 0-2 mm – EN 13139 sowie Zusatzmittel und -stoffe zur Verbesserung der Verarbeitungseigen-schaften, anorganische Leichtzuschläge

Untergrundvorbereitung

Der Wandbildner muss fest, tragfähig, sauber, frostfrei, trocken und moderat saugfähig sein.
Minderfeste Oberflächenschichten, Staub, lose Teile, Schalwachsrückstände, Farbreste u. ä. sind restlos zu entfernen.
Auf glatten oder nicht saugenden mineralischen Wandbildnern, wie z. B. glatt geschalter Beton oder glattem KS-Stein, muss eine mineralische Haftbrücke mit Capatect-Klebe- und Spachtelmasse 190, der mit der Zahnspachtel horizontal aufgekämmt wird, aufgebracht werden.
Für neuartige Putzgründe gelten die diesbezüglichen Verarbeitungsvorschriften der Hersteller.
Putzgrundprüfung/-Vorbereitung sowie Putzausführung stets entsprechend VOB/C-ATV-DIN 18350, DIN EN 13914-1 und DIN 18550-1 vornehmen.

Materialzubereitung

Capatect-GUP 201 SPL ist von Hand oder mit allen gängigen Putzmaschinen zu verarbeiten.
Bei Untergründen mit erhöhter Rissbildungsgefahr z.B. in Fenster- und Türeckbereichen oder bei Materialübergängen etc. ist eine zusätzliche Armierung mit Capatect-Gewebe 666 in den oberen Teil der Putzlage einzubetten. Dabei ist eine Putzdicke von mind. 15 mm einzuhalten.  Bei der einlagigen Verarbeitung den Putz an die Wand antragen, mit der Richtlatte ausrichten und nach dem Ansteifen mit dem Gitterrabot abrichten.
Als zweilagiger Putz die erste Lage aufrauen und nach einer Standzeit von 1d/mm Putzdicke die zweite Lage auftragen und nach dem Ansteifen entweder mit der Schwammscheibe filzen oder mit dem Gitterrabot ausrichten und nachfolgend einen Oberputz wie z.B. ThermoSan-Fassadenputz oder Capatect-Mineral-Leichtputz auftragen. Die Schichtdicken jeder Lage sollten ca. 10 mm nicht unterschreiten und 20 mm nicht übertschreiten. Wir empfehlen stets eine Zwischenbechichtung mit Putzgrund 610 zwischen Unter- und Oberputz. Erbberührte Putzflächen sind durch geeignete Maßnahmen vor dem Eindringen von Wasser und Erdfeuchte zu schützen.
Im übrigen gelten die Bestimmungen der gültigen DIN 18550-1.

Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)

Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere Augenschäden. Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. Vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung verwenden. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Ärztlichen Rat einholen/ ärztliche Hilfe hinzuziehen. BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen.

Nähere Angaben: siehe Sicherheitsdatenblatt

Entsorgung

Leere Behälter einer anerkannten Abfallentsorgungsanlage zuführen zwecks Wiedergewinnung oder Entsorgung. Kann nach Verfestigung unter Beachtung der örtlichen behördlichen Vorschriften abgelagert werden.

Giscode

ZP1

CE-Kennzeichung

Hinweis zur Leistungserklärung/CE-Kennzeichnung
Die Kennzeichnung mit dem CE-Zeichen nach EN 998-1 bzw. EN 15824 erfolgt auf dem Gebinde sowie dem Datenblatt zur Leistungserklärung/CE-Kennzeichnung, das im Internet unter www.caparol.de abgerufen werden kann.