Capapor-Profilspachtel 121/110

2K Reparatur- und Ausbesserungsspachtel für Capapor-Fassadenprofile

Verwendungszweck

Reparatur- und Ausbesserungsspachtel für kleinflächige Beschädigungen an den Capapor-Fassadenprofilen. Der Capapor-Profilspachtel ist speziell auf die Eigenschaften der Capapor-Fassadenprofile abgestimmt, sodass nach Fertigstellung der Ausbesserung eine vergleichbare Oberflächenqualität zu den Capapor-Fassadenprofilen entsteht.

Eigenschaften

  • Gute Haftfestigkeit
  • Leichtgängige Verarbeitung
  • Sehr gut schleifbar nach der Trocknung
  • Original Capapor-Qualität
  • Geringes Gewicht

Verpackung/Gebindegrößen

2,8 kg Kombigebinde
Komponente A: 2 kg Anmischpaste
Komponente B: 0,8 kg Pulver

Farbtöne

Sand-braun

Lagerung

Kühl aber frostfrei.
Trocken, mind. 1 Jahr ab Herstelldatum. Nach dem Anrühren ca. 4 Wochen im geschlossenen Gebinde haltbar.

Bindemittelbasis

Kunststoffdispersion und mineralische Leichtfüllstoffe

Produkt-Nr.

121/110

Untergrundvorbereitung

Der Untergrund muss sauber, trocken, fest, tragfähig und frei von trennenden bzw. haftmindernden Rückständen oder Substanzen sein.

Materialzubereitung

Anmischpaste und Pulverkomponente zusammengeben und von Hand oder mit einem langsam laufenden Rührwerk intensiv mischen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Das Material ist in dieser Form Verarbeitungsfertig und muss nicht zusätzlich mit Wasser verdünnt zu werden.

Verbrauch

In Abhängigkeit der Schadstellen am Objekt zu ermitteln (ca. 1,5 g/ cm³)

Verarbeitungsbedingungen

Verarbeitungstemperatur:
Werkstoff-, Umluft- und Untergrundtemperatur mind. 5 °C, max. 30 °C

Trocknung/Trockenzeit

Die Trocknung ist Abhängig von der Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Tiefe der Ausbruchstelle. In der Regel kann eine Ausbruchstelle von 1 cm Tiefe und bei  20 °C / 60 % rel. Luftfeuchte nach 1 Tag geschliffen werden. Veränderte Randbedingungen können die Trocknung verkürzen bzw. verlängern.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Montage

Verarbeitung
Die Schadstellen mit einer Kelle oder Spachtel füllen und mit Materialüberschuss reprofilieren. Zum besseren Abglätten der Oberfläche kann die Spachtel vor dem Glätten in Wasser getaucht werden. Nach der Trocknung kann die Ausbesserungsstelle geschliffen und an die Profilgeometrie angeglichen werden.

Schichtdicke
Die Ausbruchstellen sollten max. eine Tiefe von 15 mm aufweisen. Höhere Schichtdicken sind durch mehrlagiges Auftragen möglich, wobei die erste Schicht vor dem Auftrag der zweiten Schicht durchgetrocknet sein muss.

Bitte beachten (Stand bei Drucklegung)

Für Kinder unzugänglich aufbewahren. Bei Schleifarbeiten Staubfilter P2 verwenden. Während der Verarbeitung und Trocknung für gründliche Belüftung sorgen. Essen, Trinken und Rauchen während des Gebrauchs der Farbe ist zu vermeiden. Bei Berührung mit den Augen oder der Haut sofort gründlich mit Wasser abspülen. Nicht in die Kanalisation, Gewässer oder ins Erdreich gelangen lassen. Reinigung der Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser und Seife. Nähere Angaben: Siehe Sicherheitsdatenblatt.

Entsorgung

Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.

KundenServiceCenter

Tel.: 0 61 54 / 71 17 10
Fax: 0 61 54 / 71 17 11
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