Capatect-Ceratherm-Fugenschlämme 083

Fugenmörtel für die Verfugung im Schlämmverfahren für keramische Beläge auf Capatect-WDVS A und B.

Verwendungszweck

Fugenmörtel für die Verfugung von keramischen Belägen und Verblendern auf Capatect-WDVS A
und B im Schlämmverfahren.

Eigenschaften

  • witterungsbeständig
  • frost- und tausalzbeständig
  • schlagregendicht
  • wasserabweisend
  • geringe Schwindverformung
  • diffusionsoffen
  • geschmeidige Verarbeitung
  • leicht abwaschbar auf der Keramikoberfläche
  • besonders geeignet für den Einsatz in WDVS
  • nichtbrennbar A2 – DIN 4102, innerhalb des Capatect-WDVS A mit Mineralwolle-Dämmplatten
  • schwerentflammbar B1 – DIN 4102, innerhalb des Capatect-WDVS B mit Polystyrol-Hartschaumplatten

Verpackung/Gebindegrößen

25 kg Sack

Farbtöne

083/11 Titangrau

Lagerung

Kühl, trocken und frostfrei.
Original verschlossene Gebinde sind ca. 9 Monate lagerstabil, 9 Monate chromatarm.

Maximale Korngröße

feinkörnig

Frischmörtelrohdichte

ca. 1,5 g/cm³

Bindemittelbasis

Mineralische Bindemittel nach DIN EN 197-1 mit speziellen Zusätzen.

Produkt-Nr.

083

Untergrundvorbereitung

Die Flanken der Beläge müssen sauber und frei von trennend wirkenden Substanzen sein. Reste von ausgetrocknetem Ansetzmörtel entfernen. Gleichmäßige Fugentiefe von mindestens 6 mm herstellen. Gleichmäßige Fugenbreite von 5–20 mm herstellen.

Der Untergrund muß ebenmäßig sein, eine geschlossene Oberfläche besitzen und frei von haftmindernden Rückständen sein.
Tiefliegende Fugen zweilagig verfüllen. Stark saugende Untergründe vornässen. Der Verlegemörtel muß zum Zeitpunkt der Verfugung abgebunden und durch getrocknet sein. Es ist darauf zu achten, daß der Untergrund und die Fugenflanken eine gleichmäßige Saugfähigkeit aufweisen.

Auftragsverfahren

Mit Fugengummi oder Schwammbrett in die Fugen einschlämmen. Dabei ist darauf zu achten, daß die Fugen vorgenäßt sind. Auf vollständige Fugenverfüllung achten. Mörtelreste vor dem Antrocknen rückstandsfrei entfernen. Fläche schleierfrei mit Schwammbrett abwaschen, Zementschleier ggf. mit einem geeigneten Reinigungsmittel säubern.

Bei Belägen mit großporiger Oberfläche können sich Rückstände des Fugenmörtels festsetzen. Anschlußfugen zu material fremden Stoffen sind mit elastischen Fugenfüllstoffen auszufüllen.

Verbrauch

Ca. 3–5 kg/m²
Bei diesen Angaben handelt es sich um Richtwerte. Der exakte Verbrauch ist in Abhängigkeit des Fliesenformates, der Fugenbreite und deren Tiefe durch Probeverlegung objektabhängig zu bestimmen.

Verarbeitungsbedingungen

Verarbeitungstemperatur:
Während der Verarbeitung- und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C absinken und über +30 °C liegen.

Nicht unter direkter Sonneneinwirkung, bei Wind, Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit verarbeiten. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das Merkblatt „Verputzen bei hohen und tiefen Temperaturen" vom Deutschen Stuckgewerbebund. Vor zu raschem Austrocknen schützen. Im Zweifelsfall wird durch Nachnässen mit sauberem Wasser ein gleichmäßiger Erhärtungsverlauf begünstigt.

Trocknung/Trockenzeit

Bei 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtig­keit ist die Fugenschlämme nach 24 Stunden oberflächentrocken.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Ansetzen des Materials

In ein sauberes Gefäß ca. 6 l Wasser geben und mit einem langsam laufenden Rührwerk anmischen bis eine homogene Masse mit gleichmäßigem Farbton entstanden ist. Nach ca. 3 Min. nochmals durcharbeiten.
Einmal in Abbindung begriffenes Material nicht mehr mit Wasser in verarbeitungsfähigen Zustand versetzen, da sonst Abbindestörungen auftreten. Nicht mehr Material anmischen, als innerhalb von 40 Minuten verarbeitet werden kann.

Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)

Dieses mineralische Pulverprodukt reagiert alkalisch. Reizt die Haut. Gefahr ernster Augenschäden.
Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
Staub nicht einatmen. Berührungen mit den Augen und der Haut vermeiden. Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsul­tieren.
Geeignete Schutz­hand­schuhe und Schutz­brille/Gesichtsschutz tragen.
Bei Ver­schlucken sofort ärztlichen Rat ein­holen und Verpackung oder Etikett vorzeigen.

Entsorgung

Nur restentleerten Sack (rieselfrei) zum Recycling geben. Ausgehärtete Materialreste als gemischte Bau- und Abbruchabfälle entsorgen.

Sicherheitsbezogene Daten / Gefahren- und Transportkennzeichnung

Siehe Sicherheitsdatenblatt.

Giscode

ZP1