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Social-Media-Marketing für Einsteiger

Einführung

Ist Social-Media für jeden geeignet? Ja, denn die Menschen, die mit Ihrer Seite verbunden sind erfahren von den Vorzügen ihrer Produkte und Dienstleistungen. Hinzu kommt der wichtige Aspekt der Kommunikation, denn sie haben die Möglichkeit direkt Gespräche mit Ihren Kunden führen. Sie können zuhören was die Kunden wollen, ohne Umwege freundlich und kompetent beraten. Ihr Unternehmen erhält mehr Aufmerksamkeit, eine höhere Wertigkeit und Auffindbarkeit im Netz. Und in der Werbung ging es schon immer um Aufmerksamkeit. Die heutige Aufmerksamkeit der Menschen befindet sich auf ihrem Smartphone. Social Media ist nichts anderes als dort zu sein, wo die relevanten Personen sind. Erzählen Sie Social Media Geschichten ohne den Kunden zu stören, unterhalten Sie ihn. Noch nie war es so kostengünstig und effektiv Werbung zu machen.

Die wichtigsten Plattformen für Unternehmen

28 Millionen Deutsche nutzen Facebook, 21 Millionen davon jeden Tag und erstaunliche 85% nutzen Facebook mit einem mobilen Endgerät. Damit ist Facebook das reichweitenstärkste Netzwerk nicht nur in Deutschland, sondern der ganzen Welt.

Twitter ist ein sogenannter Micro-Blogging-Dienst, der weltweit sehr intensiv genutzt wird. Jeder Beitrag darf maximal 140 Zeichen haben, dadurch entsteht eine kurze und dynamische Kommunikation. Twitter ist deshalb auch der perfekte Nachrichtendienst für Eilmeldungen.

Sicherlich ist Google+ das schwächste Social-Media-Netzwerk, trotz seiner Millionen Nutzer. Seine Stärken liegen dafür in der engen Verzahnung mit der Suchmaschine und der zusätzlichen Angebote wie zum Beispiel des Google Branchencenters. Ein Punkt, den kein Unternehmen unterschätzen sollte. Auch hier kann man als Unternehmen eine geschäftliche Google+-Seite anlegen und darüber mit Interessenten und Kunden kommunizieren.

Die beiden Business-Netzwerke Xing und LinkedIn bieten den Nutzern über ihre Plattform die Möglichkeit, sich untereinander beruflich zu vernetzen, Arbeitsplätze, Aufträge, Geschäftspartner oder Mitarbeiter zu finden. Im deutschsprachigen Raum ist Xing zur Zeit noch beliebter als das internationaler ausgerichtete US-Unternehmen LinkedIn.

Durch die zunehmende Nutzung von Smartphones wurde es immer einfacher Bilder zu machen, zu bearbeiten und zu teilen. Dadurch werden Bildercommunities immer beliebter.

Pinterest bietet des Weiteren die Möglichkeit seine Bildentdeckungen in Pinnwänden inhaltlich zu sammeln und zu sortieren.

Tipps zur Erstellung einer Facebook-Seite

Die erste Aufgabe auf dem Weg zur Facebook-Seite ist das Anlegen eines privaten Accounts, denn ohne diesen Schritt ist es nicht möglich eine Facebook-Seite zu erstellen.

Am Anfang steht nun die Auswahl der Kategorie, branchenspezifischen Kategorie und die ausführliche Beschreibung. Dafür sollte man sich Zeit nehmen, denn die Besucher wollen gleich wissen, worum es auf der zugehörigen Seite geht.

Das Profilbild sollte exakt 180 x 180 Pixel groß sein und üblicherweise das Logo beinhalten. Das Titelbild sollte eine Größe von 851 x 315 Pixel haben und einen Wiedererkennungswert des Unternehmen aufweisen.

Das Impressum ist ein ganz wichtiger Punkt, denn in Deutschland besteht eine Impressumspflicht. Mittlerweile bietet Facebook diesen Punkt als eigenes Eingabefeld an, dennoch kann man zusätzlich eine Verlinkung auf das Impressum der Firmenwebseite hinzufügen.

Facebook generiert einen automatisch erstellten Link, das ändern in facebook.com/meineFirma macht das Ganze ansehnlicher und vereinfacht auch die Nutzbarkeit in anderen Medien.

Durch einen Anruf von Facebook an die angegebene Firmentelefonnummer wird die Seite verifiziert und dadurch in den Suchergebnissen weiter oben angezeigt.

Tipps zur Pflege einer Facebook-Seite

Facebook lebt von visuellen Inhalten, deshalb sollten die Status-Beiträge immer mit Bildern oder Videos versehen werden. Das können Bilder von Produkten, Mitarbeitern oder Veranstaltungen sein.

Schon vergessen es geht hier um Social Media, also um Interaktion mit den Kunden und Interessierten und nicht darum dem Leser Pressemitteilungen aufs Auge zu drücken. Relevante und nützliche Informationen passend zur Zielgruppe, die durchaus humorvoll sein können.

Nein, es ist nicht mehr notwendig, fünf Mal am Tag zu posten. Facebook hat die Sichtbarkeit so eingeschränkt, dass man mit zwei bis drei Beiträgen pro Woche gut aufgestellt sind.

Kritik ist auch gleichzeitig immer eine Chance, Beiträge zu verbessern. Der Besucher erwartet Respekt und eine Diskussion auf Sachebene. Natürlich sollte man seinen persönlichen Standpunkt deutlich machen.

Erfahrungen sammeln, Aktivitäten auswerten und kontinuierlich beobachten zum Beispiel mit der Seitenmanager-App. Diese bietet einen ausreichenden Überblick um die Erfolge der Seite stetig vergleichen zu können. Außerdem sieht man, zu welchen Zeiten die meisten Besucher online sind um die Zeit der Veröffentlichung daraufhin anpassen.

Fazit

Um mit Social-Media-Marketing erfolgreich zu sein braucht man eine Strategie und auch Geduld. Die Basis für alle erfolgreichen Aktivitäten in Sozialen Netzwerken ist Zeit. Social-Media-Marketing ist keine Zauberei, sondern ein wichtiger Baustein, um die eigene Reputation und Reichweite auszubauen.