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Bei Imtech stimmt die Akustik
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Hauptniederlassung in Stuttgart neu gestaltet
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„Technik war und ist für uns nie Selbstzweck“, sagt Klaus Betz, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Imtech Deutschland. „Vielmehr war Technik immer ein Hilfsmittel, den Menschen ein angenehmeres und sichereres Leben zu ermöglichen. Heute nutzen wir die Technik jedoch auch, um unseren Kunden Lösungen für die energieeffiziente Versorgung ihrer Gebäude anzubieten“, so Betz. Und er betont: „Unsere im Hause entwickelten Simulationsprogramme ermöglichen uns, Kunden hoch effiziente technische Lösungen anzubieten und so im Einzelfall Energieeinsparungen bis zu 20 Prozent zu garantieren. Energieeffizienz und Energieeinsparung sind die wesentlichen Herausforderungen der Zukunft. Hierfür ist Imtech bestens positioniert.“
Technische Pionierleistungen haben sich seit Beginn der Unternehmensgeschichte im Haus bemerkbar gemacht. Sei es die Erfindung des Strebel-Kessels im Jahr 1883, dem Vorläufer heutiger Heizkessel, sei es die Kraft-Wärme-Kopplung, die von ROM im Jahr 1888 erstmals eingesetzt wurde. Lange bevor man von Globalisierung sprach, expandierte das Unternehmen in ferne Länder: 1910 gründete ROM die erste Niederlassung in Tokio, 1932 rüsteten Mitarbeiter den Vatikan mit der ersten Fernheizung aus, 1975 verlegten sie Wasserleitungen durch die Sahara, um die Bewohner der libyschen Hauptstadt Tripolis mit Trinkwasser zu versorgen und 1976 statteten sie eine kubanische Bonbonfabrik mit Klimatechnik aus.
Heute beschäftigt Imtech Deutschland ca. 4.500 Mitarbeiter. Sie planen, bauen und betreiben Energie-, Klima-, Kommunikations- und Sicherheitstechnik für Arenen, Schiffe, Flughäfen, Industrieanlagen und andere Gebäude. Die Stärke von Deutschlands größtem Dienstleister für Gebäudetechnik liegt in der Vielfältigkeit des Angebotsspektrums. Sie reicht von Energietechnik für Kraftwerke über Klimatechnik für Kreuzfahrtschiffe bis zur Reinraumtechnik für die Mikrochip-Industrie. Mit über 60 Niederlassungen ist Imtech in ganz Deutschland präsent. Die Imtech Deutschland Gruppe gehört zum europaweit agierenden Imtech N.V. Konzern mit Sitz in Gouda, Niederlande. Imtech N.V. hat insgesamt 22.500 Mitarbeiter und ist an der Euronext Stock Exchange in Amsterdam notiert. |
Maßgeschneiderte Lösung
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Daß Technik und Design in beeindruckender Weise miteinander harmonieren können, zeigt der jüngst erfolgreich abgeschlossene Umbau der Stuttgarter Hauptniederlassung, in der 440 Mitarbeiter beschäftigt sind. Das Gebäude mit einer Bruttogesamtfläche von 13.000 Quadratmeter wurde im Jahr 2008 umfassend renoviert. Dabei standen für das Architektenteam von Merz Objektbau Aalen unter der Leitung des Architekten Volker Merz Innovation und Individualität im Vordergrund.
„Der gesamte Eingangsbereich im Erdgeschoß sowie der Schulungs- und Veranstaltungsraum im Untergeschoß wurden neu gestaltet. Im Vorher-/Nachher-Vergleich gewinnt der Umbau an Licht, Luft und Raum“, erläutert Maike Merz: „In Zusammenarbeit mit ausgezeichneten Partnern entstand eine maßgeschneiderte Lösung für Imtech. Jedes Möbelstück wurde individuell gefertigt, die Lichtdecke und die fugenlose Bodenbeschichtung sind Handarbeit. Theke und Lichtdecke sind mit LEDs bestückt und ändern auf Knopfdruck ihre Farbigkeit.“ Die runde Form des Grundrisses und das Oval der Lichtdecke bilden Gestaltungsgrundlagen für die dekorativen Elemente. |
Optimales Anstrichergebnis
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Aufgrund der gewünschten glatten Oberflächen und der vielen Glasflächen entschied sich der Verarbeiterbetrieb Bernhard Weber GmbH & Co. KG (Stuttgart) mit CapaSilan für eine spezielle Beschichtung für streiflichtintensive Bereiche. Capasilan weist eine Reihe von Eigenschaften auf, mit denen optimale Oberflächen erzielt werden: Hierzu zählen die lange Offenzeit, eine sehr matte Oberfläche, kein Aufbrennen beim Überarbeiten und eine optimale Ausbesserungsfähigkeit. Allerdings müssen bestimmte Bedingungen eingehalten werden: Das Material sollte mit kurzschurigen Rollen verarbeitet werden, um möglichst wenig „Rollerstruktur” zu erzeugen. Außerdem sollte die erste Beschichtung, mit circa zehn Prozent Wasser verdünnt werden, bei sehr großen zusammenhängenden Flächen sogar bis maximal 20 Prozent. Die höhere Verdünnung ermöglicht einerseits ein gleichmäßigeres Arbeiten und erhöht andererseits die Offenzeit noch zusätzlich. Die Schlußbeschichtung wird wie üblich mit maximal fünf Prozent Wasser verdünnt.
Für Akzentflächen im intensiven Blauton verwandte Florian Steinlein dem Corporate Design entsprechend mit PremiumColor eine Farbe für besondere Brillanz und hohe Strapazierfähigkeit, die selbst bei kräftigsten Farbtönen gegen den Schreibeffekt weitgehend beständig ist. Ermöglicht wird diese bislang einzigartige Eigenschaft durch den Einsatz spezieller Bindemittel und Füllstoffe auf Carbonbasis. Die verwendeten Rohstoffe ermöglichen eine hohe Strapazierfähigkeit bei gleichzeitiger Farbtonvielfalt der Beschichtung. Die carbonhaltigen Füllstoffe schützen die im Bindemittel verankerten Pigmente durch ihre extreme Härte vor dem Abrieb und verhindern die Entstehung der für den Schreibeffekt charakteristischen Streifen. Zugleich ermöglichen die verwendeten Füllstoffe aufgrund ihrer geringen Eigenfärbung eine hohe Farbintensität und Brillanz einzelner Farbtöne.
Um den Charakter des Raumes zu verstärken, kam neben der Lichtdecke insbesondere der Bodengestaltung Bedeutung zu. Statt des zuvor dunklen und kleinteiligen Bodenbelags rundet eine fugenlose, helle Design-Beschichtung das Konzept ab. Gemeinsam mit Dieter Glienke von der Epo-Pur Bodenbeschichtungen GmbH (Waldstetten) wurde ein Beschichtungsaufbau entwickelt, „der im Ergebnis dazu führt, daß der Boden nicht zu sehr in den Vordergrund tritt, aber dennoch eine faszinierende Lebendigkeit ausstrahlt“, berichtet Caparol-Planer- und Objektbetreuer Carsten Tümpner. Nach einer speziellen Untergrundvorbereitung wurde eine einheitliche, fugenlose Fläche geschaffen, die anschließend in Handarbeit mit dem einzigartigen Design gestaltet werden konnte. Es „führt“ den Betrachter aus allen Perspektiven auf die Empfangstheke.
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Eine behagliche Atmosphäre
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Farbbrillante Wandbeschichtungen, eine Lichtdecke sowie die illuminierte Theke schaffen im Casinobereich eine behagliche Atmosphäre. Hierfür sorgen auch die Maßnahmen für eine angenehme Raumakustik. Abgestimmt auf Oberflächen, Möblierung sowie Bodenbeläge setzten die Verantwortlichen auf das Akustiksystem CapaCoustic Structure.
Damit steht eine Akustikdecke mit feiner Oberflächenstruktur zur Verfügung, die Planern und Architekten den Einsatz schallharter Materialien wie Glas, Stein oder Parkett erlaubt. Die anspruchsvolle feine 1-mm-Körnung dieser Akustikdecke wird von einem hohen Lichtreflexionsgrad begleitet. Das Ergebnis sind hell wirkende, lichte Räume, die im privaten wie auch im geschäftlichen Umfeld eine angenehme Atmosphäre erzeugen.
Das Deckensystem bietet weitere Vorteile: Es erzielt gute Absorptionswerte bei einer fugenlosen Oberflächenstruktur. Und es ist wirtschaftlich, weil es eine Spritzbeschichtung von Räumen mit bis zu drei Metern Höhe ermöglicht, ohne daß dazu ein Gerüst aufgebaut werden müsste. Außerdem ist es langlebig, da es sich in der Regel ohne spürbaren Absorptionsverlust renovieren läßt.
Bei den Akustikarbeiten in der Imtech-Hauptniederlassung Stuttgart wurde ein System verwendet, das aus gelochten rückseitig vliesbeschichteten Gipskartonplatten besteht, welche mit handelsüblichen Unterkonstruktionen befestigt werden. Nach Spachtelung der Plattenstöße und Grundierung der Oberfläche wurde das „CapaCoustic PremiumVlies“ verklebt. Die anschließende Beschichtung mit dem offenporigen Spritzputz erfolgte in nur zwei Arbeitsgängen, was gegenüber anderen Spritzputzbeschichtungen ein deutlicher Verarbeitungs- und Zeitvorteil ist. Die Integration der Lichtdecke sowie weiterer Funktionselemente konnte problemlos realisiert werden.
„Im angrenzenden Schulungsbereich wurde den erhöhten akustischen Anforderungen mit diesem Akustiksystem ebenfalls Rechnung getragen. Hier wurde die komplette Deckenfläche mit CapaCoustic Structure belegt. Nicht nur Lüftungsschienen und Beleuchtung, sondern auch Beamer und Leinwand lassen sich wunderbar integrieren,“ freut sich Florian Steinlein. |
Fotos: Caparol Farben Lacke Bautenschutz/Martin Duckek |
Verwendete Produkte: |
CapaCoustic Premium Vlies 038/21 |
CapaSilan |
Disbopur 459 PU-AquaColor |
PremiumColor |
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