Zur Vermeidung von Ansätzen naß in naß in einem Durchgang verarbeiten. Um die speziellen Eigenschaften zu erhalten, dürfen Carbon-Produkte nicht mit anderen Produkten vermischt werden.
Nicht geeignet auf waagrechten Flächen mit Wasserbelastung.
Herstellung eines armierten Unterputzes: Eventuell vorhandene Versätze an den Plattenstößen von Capatect-Fassadendämmplatten sind vorher abzuschleifen, anhaftender Schleifstaub ist zu entfernen.
Fensterbänke und sonstige Anbauteile abkleben.
CarbonSpachtel ist verarbeitungsfertig und ist lediglich kurz aufzurühren. Bei warmer Witterung ist eine Konsistenzregulierung durch geringfügige Wasserzugabe möglich.
CarbonSpachtel kann mit allen gängigen Schnecken-Förderpumpen verarbeitet werden z.B.: Berö Speedy 15, Wagner PC 1. Falls erforderlich ist die Konsistenz mit etwas Wasser nachzustellen.
Aufbringen des Unterputzes:
Nach dem Anbringen des Kantenschutzes an Fensterleibungen und Kanten, sowie der Diagonalarmierung an Ecken von Fassadenöffnungen ist CarbonSpachtel jeweils in Bahnenbreite des Gewebes mittels Zahnspachtel 8 x 8 mm aufzutragen und das Capatect-Gewebe mit mind. 10 cm Überlappung im Stoßbereich einzubetten.
Nachfolgend naß in naß mit CarbonSpachtel nochmals überspachteln, so daß eine vollflächige Abdeckung des Gewebes sichergestellt ist. Die Gesamtschichtdicke des Unterputzes beträgt 3–4 mm, wobei das Capatect-Gewebe im oberen Drittel eingebettet werden sollte.
Ca. 5 kg/m2 bei einer Schichtdicke von mind. 3 mm.
Bei diesen Verbrauchsangaben handelt es sich um Richtwerte; objektabhängige oder verarbeitungsbedingte Abweichungen sind zu berücksichtigen.
Während der Verarbeitung und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs und Untergrundtemperaturen nicht unter +5° C und über +30° C liegen.
Nicht unter direkter Sonneneinwirkung, bei starkem Wind, Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit verarbeiten.
In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das Merkblatt "Verputzen bei hohen und tiefen Temperaturen" vom Deutschen Stuckgewerbebund.
Bei 20° C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist die Armierungsputzschicht nach 24 Stunden oberflächentrocken, durchgetrocknet und belastbar nach ca. 3 Tagen. Vor der weiteren Überarbeitung ist das Material, in der gesamten Schichtdicke, auf ausreichende Trocknung hin zu überprüfen.
Der Putz trocknet physikalisch, durch Verdunstung der Feuchtigkeit. Besonders in der kühlen Jahreszeit und bei hoher Luftfeuchtigkeit ist deshalb eine verzögerte Trocknung gegeben.
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.