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Calciumsilikatplatten Von Rudolf Kolb
Um den Energieverbrauch eines Gebäudes zu verringern ist die Dämmung der Fassade, schon aus Gründen der Bauphysik, immer die erste Wahl. Doch an vielen Gebäuden ist die Realisierung dieser Maßnahme nicht immer möglich. Dies betrifft insbesondere denkmalgeschützte Bauwerke. Häufig gibt es Unstimmigkeiten zwischen den Eigentümern in Mehrparteienhäusern oder der Abstand zum Nachbargrundstück lässt das Anbringen einer Fassadendämmung nicht zu. In solchen Fällen zeigt sich die Innendämmung als eine durchführbare Alternative für die energetische Sanierung eines Gebäudes oder auch einzelner Räume. Als Dämmstoff werden im Innenbereich zunehmend mineralische Produkte eingesetzt. Dazu gehört insbesondere die Calciumsilikatplatte, die eine hohe Kapillarität und Alkalität aufweist. Zusätzlich ist dieser Baustoff feuchtigkeitsregulierend, formstabil, nicht wasserlöslich und als nicht brennbar (Baustoffklasse A1) eingestuft. Der Einsatzbereich von Calciumsilikatplatten beschränkt sich nicht nur auf die energetische Sanierung von Gebäuden. Auch auf schimmelgefährdeten Außenwänden können die Platten gezielt als konstruktiver Schimmelschutz verwendet werden.
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