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CAP160192_BRO_Histolith_Renovierung_von_Fachwerkfassaden

12 Renovierung Holzfachwerk ist eine nicht maßhaltige Konstruktion. Deckende Beschichtungsstoffe müssen die für diesen Unter- grund erforderliche Elastizität aufweisen. Bewährt haben sich Histolith Leinölfarbe und Capadur Color Wetterschutz- farbe. Histolith Leinölfarbe ist geeignet für rohes Holz oder auch zur Überarbeitung von alten, tragfähigen Öl- oder Alkydharz-Lackfarben, die vorher gut angeschliffen werden müssen. Dagegen eignet sich Capadur Color Wetterschutz- farbe auch für die Überarbeitung von vorhandenen Acryl- beschichtungen. Dickschichtige Altanstriche sollten aller- dings aus diffusionstechnischen Gründen entfernt werden. Wird zusätzlich der Gefacheputz erneuert, sollten vor dem Neuverputz die Grundierung und der erste Anstrich der Holzbalken aufgetragen werden, damit die später vom Putz verdeckten Holzflanken gegen eindringenden Schlagregen geschützt sind. Der Anstrichaufbau mit Histolith Leinöfarbe beinhaltet eine Grundierung mit Halböl sowie drei deckende Beschichtungen. Rohes Nadelholz, das bei Fachwerk eher selten vorkommt, wird zusätzlich vorab mit wirkstoffhaltigem Capalac Holz- Imprägniergrund gegen Bläuepilze eingelassen. Bei der An- wendung von Leinölfarben sind im Unterschied zu Wetter- schutzfarben naturgemäß längere Trockenzeiten von jeweils einem Tag zwischen den einzelnen Arbeitsgängen einzuhalten. Sollen alte tragfähige Acrylbeschichtungen überarbeitet werden, erfolgt zunächst ein Grundanstrich mit Capacryl Haftprimer und anschließend ein Zwischen- und Schluss- anstrich mit Capadur Color Wetterschutzfarbe. In eher seltenen Fällen wird ein lasierender Anstrich der Holzbalken verlangt. Hierfür eignet sich insbesondere die nicht filmbil- dende Capadur UniversalLasur auf Basis von Alkydharz. 4 5 6 Bild 1: Gereinigten Riss mit Histolith Halböl grundieren Bild 2: Grundierten Riss mit Histolith Sanopas- Holzrisspaste füllen Bild 3: Nur bei Rissen mit einer Breite > 10 mm wird ein passender trockener Holzkeil eingedrückt. Bild 4: Überschüssiges Material abnehmen Bild 5: Zur optischen Angleichung kann die frische Reparaturstelle mit einer 120er-Lamellenschleif- scheibe bearbeitet werden. Bild 6: Die fertige Reparaturstelle 1 2 3 456 123

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