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Vorteile und Nachteile der Hanfdämmung

Vorteile

Als nachwachsender Rohstoff ist Hanf ein umweltschonendes Material, um das eigene Haus zu dämmen. Als Pflanze ist der Hanf robust gegenüber Schädlingen. Diese Eigenschaft bleibt bei den Hanfdämmmatten erhalten. Aufgrund der Bitterstoffe des Hanfs meiden Schädlinge die Dämmung, auch wenn sie verbaut ist. Als Naturdämmstoff gilt Hanf als gesundheitlich unbedenklich. Kunden, die bereits Erfahrung mit der Hanfdämmung gemacht haben, berichten von einem guten Raumklima. Hanfdämmplatten überzeugen aber nicht nur aus ökologischer Sicht, sondern liefern auch gute Dämmeigenschaften. Die Wärmeleitfähigkeit einer Hanfdämmung liegt bei 0,04 bis 0,045 Watt pro Meter und Kelvin. Diese Maßeinheit beschreibt, wie viel Wärme  durch ein Material dringt. Je niedriger der Wert ist, desto schlanker kann das Material zum Dämmen verwendet werden. Zum Vergleich: Styropor kommt auf eine Wärmeleitfähigkeit von 0,032 bis 0,04 Watt pro Meter und Kelvin. Glaswolle hat eine Wärmeleitfähigkeit von 0,035 bis 0,045 Watt pro Meter und Kelvin. Hanfdämmung steht diesen Materialien somit in Nichts nach.

Neben der guten Wärmeleitfähigkeit sind Hanffaser-Dämmplatten gut schalldämmend.

Nachteile

Neben den Vorteilen, die eine Dämmung mit Hanf bietet, hat diese auch Nachteile. Hanfdämmung ist ein Naturprodukt. Daher bietet diese im Vergleich zu anderen Dämmmaterialien einen schlechteren Brandschutz. Das Brandverhalten eines Baustoffes wird vom Deutschen Institut für Normung in vier Kategorien eingeteilt. Die beste Beurteilung, die ein Stoff erhalten kann, lautet A1 oder A2. Das steht für nichtbrennbar und ohne brennbare Bestandteile. Die schlechteste Beurteilung lautet B3, das bedeutet leichtentflammbar. Hanfdämmung hat die Baustoffklasse B2, was einem normalentflammbaren Stoff entspricht. Styropor zum Vergleich erfüllt die Baustoffklasse B1, was schwerentflammbar bedeutet.