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Capatect FeinsteinLook

Gebrannte keramische Beläge aus natürlichen Rohstoffen
LV Texte

Verwendungszweck

Gebrannte keramische Beläge im Feinstein-Look aus natürlichen Rohstoffen für die dekorative Fassadengestaltung in den Capatect Fassadensystemen.

Eigenschaften

  • Hohe Gestaltungsvielfalt
  • Langlebig 
  • Frostbeständig

Lagerung

Trocken, vor Feuchtigkeit geschützt.
Nicht ungeschützt der Witterung aussetzen.

Wasseraufnahme

≤ 6 % nach DIN EN ISO 10545-3 (auf EPS-Dämmstoff)
≤ 3 % nach DIN EN ISO 10545-3 (auf MW-Dämmstoff)

Frostbeständig

≥ 100 Zyklen gemäß DIN EN ISO 10545-12



 

Lieferprogramm

SerieFarbtonFormate
STONE
Naturstein-Optik
Travertin, Travertin hell, 
Quarzit, Quarzit rau
600 x 200 mm
600 x 150 mm
600 x 100 mm
METAL
Metall-Optik
Silber, Eisen, Platin,
Graphit, Rost, Patina
TERRA
Warme, erdige Farbtöne
Kalk, Lehm, Ton, Torf
GEO
Edle Farbtöne
Mondstein, Kiesel, Fossil, Meteor
WOOD
Verhüllter Eiche-Farbton
Raucheiche

Max. produzierbare Formate auf Anfrage.
Sonderformate und Mindestabnahmemengen auf Anfrage.
Die Gesamtmenge für ein Bauvorhaben ist als zusammenhängende Charge zu bestellen.
Zulässige Keramikgruppen: AIa, AIb BIa, BIb, AIIa und BIIa nach DIN EN 14411

Verbrauch

Abhängig von Format, Fugenbreite und Verlegeschema.

Verarbeitungsbedingungen

Während der Verarbeitung- und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5°C und über +30°C liegen. Nicht unter direkter Sonneneinwirkung, bei starkem Wind, Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit verarbeiten.
Auf das Merkblatt "Verputzen, Wärmedämmen, Spachteln, Beschichten bei hohen und niedrigen Temperaturen" vom Bundesverband Ausbau und Fassade wird verwiesen.
Bei ungünstigen Witterungsbedingungen sind geeignete Maßnahmen zum Schutz der bearbeiteten Fassadenflächen zu treffen.

Trocknung/Trockenzeit

Verlegemörtel: ca. 4 Tage abhängig von Temperatur, Schichtdicke und relativer Luftfeuchtigkeit.
In Abhängigkeit der Witterungsbedingungen sind längere Standzeiten möglich.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften.

Verlegung und Verfugung

Ausgleichsschicht:
Bei Hartbelägen mit einer Seitenlänge ≥ 49 cm darf die Ebenheit der Oberfläche des ausgehärteten Unterputzes ein Stichmaß von 2 mm, bezogen auf die maximale Kantenlänge der anzusetzenden Bekleidung, nicht überschreiten. Zur Gewährleistung einer ausreichenden Ebenheit ist im Bedarfsfall eine zusätzliche ca. 2 mm dicke Ausgleichslage vorzusehen. Die Ausgleichslage, die gleichzeitig Dübelköpfe sicher überdeckt, ist mit systemzugehöriger Armierungsmasse herzustellen.

Vorbereitende Arbeiten:
Bei der Maßeinteilung Fixlinien (z.B. Fenster, Türen, Rollschichten etc.) beachten.
Die zu belegenden Flächen gleichmäßig mit durchgängigen Höhenmarkierungen (Schnurschlag) einteilen, um Arbeitsabschnitte und genaue Fugenmaße festzulegen.
Um die geplante Optik zu erreichen, wird empfohlen, das Material aus mehreren Paletten bzw. Kisten zu entnehmen und so auszulegen, dass die gewünschte Ansicht entsteht.

Verklebung im Buttering-Floating-Verfahren:
Die Hartbeläge werden nach ausreichender Erhärtung der Armierungslage im Buttering-Floating-Verfahren mit systemzugehörigen Verlegemörtel (z.B. Capatect Verlegemörtel Uni 086) verklebt. Auf den Untergrund vorgelegten Mörtel mit einer Zahntraufel 8 x 8 mm durchkämmen. Vor dem Ansetzen des Belags in das vorbereitete Kleberbett ist die Rückseite des Belag ebenfalls mittels Kratzspachtelung mit Mörtel zu belegen.Den Belag unter leicht schiebenden Bewegungen in das Mörtelbett einschwimmen. Hohlräume hinter dem Hartbelag sind weitgehend zu vermeiden. Nur so viel Verlegemörtel innerhalb der angelegten Höhenmarkierungen vorlegen, wie innerhalb der Offenzeit des Verlegemörtels belegt werden kann. Beim Verlegen ist sicherzustellen, dass die Schichtstärke des Verlegemörtel nach dem Ansetzen min. 3 mm und max. 5 mm beträgt. Die Fugen sollten direkt nach dem Ansetzen des Belag in etwa der Tiefe gleichmäßig ausgekratzt und vom Verlegemörtel befreit werden. Alternativ den Verlegmörtel in der Fuge glattstreichen. Die Verlegung erfolgt am zweckmäßigsten von unten nach oben in dem zuerst die Ecken belegt werden.

Verfugung:
Nach einer Mindeststandzeit von ca. 4 Tagen kann mit Capatect Fugenmörtel 082 oder Capatect Fugenschlämme 083 verfugt werden. In Abhängigkeit der Witterungsbedingungen sind längere Standzeiten möglich. Fugenflanken müssen sauber und frei von trennend wirkenden Substanzen sein. Lose Reste von ausgetrocknetem Verlegemörtel entfernen. Gleichmäßige Fugentiefe und Fugenbreite herstellen. Zum Verfugen sind Kellenverfugung, Schlämmverfugung oder das Einspritzverfahren anzuwenden. Zur Wahl der Verfugungsart und zur Beurteilung des optischen Ergebnisses wird das Anlegen eine Probefläche und deren Abnahme durch den Auftraggeber empfohlen.

Fugenbreite:
Die empfohlenen Fugenbreite beträgt min. 8 mm und max. 12 mm.

Gebäudedehnfugen:
Gebäudedehnfugen sind in gleicher Breite zu übernehmen. Hierbei erfolgt eine komplette Systemtrennung bis zur Rohwand.

Feldbegrenzungsfugen:
Feldbegrenzungsfugen sind in der Regel in Abhängigkeit von den Formaten und Farben des Belags, von der Himmelsrichtung der Fassade und dem gewählten Systemaufbau des WDVS zu planen und auszuführen.

Anschlussfugen:
Anschlussfugen zwischen dem WDVS mit Hartbelagsoberfläche und Bauteilen mit anderen Ausdehnungskoeffizienten, z.B. Fenster- und Türzargen können nach DIN 18540 bemessen werden.

Sockelbereich:
Alle in Dämmsystemen eingesetzten Armierungsmassen benötigen zumindest in den erdberührten Bereichen einen zusätzlichen Feuchteschutzanstrich. Der an das Erdreich herangeführte ca. 2 cm über Geländekante endende Hartbelag ist mit einem im Systemaufbau zulässigen Feuchteschutzanstrich (z.B. mit Capatect SockelFlex Carbon) bis an die Unterkante des Belags zu beschichten bzw. zu schützen. In das Erdreich einbindende Beläge sind mindestens bis Geländeoberkante zu beschichten bzw. zu schützen, nach Richtlinie bis ca. 5 cm über Geländeoberkante (Ausführungsvariante in Abhängigkeit des gewählten Belags). Es ist darauf zu achten, dass die Flächen nicht durch Zwängungen belastet werden, press anliegende Flächen aus Beton, Bitumen, Pflaster u.dgl. sind sicher zu vermeiden.

Hinweis

Planungsunterlagen z.B. Fugen- und Verlegeplan:
Am Bauvorhaben müssen die freigegebenen Planungsunterlagen, insbesondere der Fugen- und Verlegeplan, eingehalten werden.

Fugenmaterial:
Auf zusammenhängenden Flächen Material von einer Chargen-Nummer verwenden. Natürliche Farbverschiebungen und Farbtonunterschiede bei wechselnden Chargen und unterschiedlichen Trocknungsbedingungen sind möglich. Inhomogenes Material, schwankende Anmachwassermengen und Nichteinhaltung der Reifezeit können - insbesondere bei stark pigmentierten oder dunklen Fugenfarben - zu einer ungleichmäßigen Fugenfarbe führen.

Handwerkliche Regeln:
Die Verarbeitung erfolgt im Allgemeinen nach den handwerklichen Regeln für die Verlegung von angemörtelten Fliesen- und Platten nach DIN EN 18515-1.

Technische Informationen:
Zu beachten sind die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung / allgemeine Bauartengenehmigung der zugrundeliegenden WDV-Systeme und die Technischen Informationen der Produkte.

Zulassung

Z-33.46-1091
Z-33.46-1732
Z-33.46-1720

Technischer Beratungsservice

Tel.: +49 6154 71-71710
Fax: +49 6154 71-71711
E-Mail: kundenservicecenter@caparol.de

Technische Information

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