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Capatect Meldorfer Ansatzmörtel 080

Klebe- und Fugenmörtel für die Verlegung von Meldorfer Flachverblendern im Außen- und Innenbereich in den Capatect Fassadensystemen.

Verwendungszweck

Verarbeitungsfertiger Mörtel für die Ver­klebung und Verfugung von Meldorfer Flachverblendern.

Eigenschaften

  • A2-s1, d0 gemäß DIN EN 13501-1 (nichtbrennbar)
  • hohe Anfangshaftung
  • verarbeitungsfertig
  • wasserdampfdurchlässig
  • leichte, geschmeidige Verarbeitung
  • extrem spannungsarm, sehr gutes Verformungsverhalten

Verpackung/Gebindegrößen

25 kg Eimer

Farbtöne

Zementgrau, Sandweiß, Anthrazit
Sonderfarbtöne auf Anfrage

Lagerung

Kühl, trocken und frostfrei.
Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Ca. 12 Monate lagerstabil.

Dichte

ca. 1,74 g/cm³

Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sdH2O

sd:: < 1,4 m nach DIN EN ISO 7783
Klasse V2 (mittel) nach DIN EN ISO 7783

Brandverhalten

A2-s1, d0 nach DIN EN 13501-1

Wasseraufnahmekoeffizient

w: ≤ 0,5 kg/(m2 · h0,5) nach DIN EN 1062
Klasse W2 (mittel) nach DIN EN 1062

Konsistenz

pastös

Bindemittelbasis: Copolymerisat aus Vinylacetat / Ethylen / Methacrylsäureesthern

Produkt-Nr.

080
Zur Vermeidung von Regeneinwirkung während der Trocknungsphase das Gerüst gegebenenfalls mit Planen abhängen. Durch Verwendung natürlicher Zuschlagstoffe sind geringe Farbtondifferenzen möglich. Deshalb auf gleiche Produktionsnummern achten bzw. benötigte Material­mengen vormischen.

Geeignete Untergründe

Untergründe aus: Mörtelgruppe PII, PIII nach DIN V 18550 / EN 998-1 u. ä., Beton, tragfähige mineralische Altputze und Anstriche, Gipskartonplatten oder Unterputze der Mörtelgruppe PIV + V im Innenbereich.
Empfohlene Armierungsmassen: Capatect ZF-Spachtel 699 und Capatect CarbonSpachtel

Untergrundvorbereitung

Der Untergrund muss eben, sauber, trocken, fest, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sein.

Materialzubereitung

Verarbeitungsfertig.
Mit Elektrorührwerk aufrühren und ggf. mit geringer Wassermenge auf Verarbeitungskonsistenz einstellen.

Auftragsverfahren

Vorbereitende Arbeiten:
Die zu belegenden Flächen gleichmäßig mit durchgehenden Höhenmarkierungen (Schnurschlag) einteilen, um Arbeitsschritte festzulegen.
Bei Normalformat (NF) hat ein Arbeitsabschnitt ca. 33 cm Höhe
(4 Verblendschichten à 71 mm und 4 Lagerfugen à 12 mm).
Bei Dünnformat (DF) hat ein Arbeitsabschnitt ca. 32 cm Höhe
(5 Verblendschichten à 52 mm und 5 Lagerfugen à 12 mm).
Bei der Maßeinteilung Fixlinien (z. B. Fenster, Türen, Rollschichten etc.) beachten.

Verarbeitung:

Meldorfer Ansatzmörtel 080 auf die fertige, erhärtete Armierungsschicht streifenförmig innerhalb der angelegten Höhenmarkierungen mit einer Traufel auftragen und mit einer Zahntraufel (Zahnung 4 x 6 mm) waagerecht durchkämmen.

Nur so viel Ansatzmörtel auftragen, wie vor Hautbildung mit Meldorfer Flachverblendern belegt werden kann. Die Meldorfer Flachverblender mit schiebenden Bewegungen satt in den noch offenen Meldorfer Ansatzmörtel 080 mit dem entsprechenden Fugenabstand eindrücken, so dass keine Hohllagen entstehen. Dabei am zweckmäßigsten von oben nach unten arbeiten und mit den Eckverblendern beginnen.

Den noch offenen Kleber im Fugenbereich mit einem nassen 10 mm Flachpinsel gleichmäßig verstreichen und an die Flanken der Verblender so anarbeiten, dass ein dichter Anschluss zwischen dem Ansatzmörtel und den Flachverblendern sichergestellt ist.

Abschließend die Fläche mit einem Handfeger o. ä. abbürsten, um lose Mörtelreste zu entfernen.

Verbrauch

2,5-3,0 kg/m2
Der genaue objektabhängige Verbrauch ist durch Probelegung zu ermitteln.

Verarbeitungsbedingungen

Während der Verarbeitung und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C absinken und über +30 °C liegen.
Nicht unter direkter Sonneneinwirkung, bei Wind, Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit verarbeiten. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das Merkblatt „Verputzen bei hohen und tiefen Temperaturen" vom Deutschen Stuckgewerbebund.

Trocknung/Trockenzeit

Bei 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtig­keit ist der Ansatzmörtel nach 24 Stunden oberflächentrocken. Durchgetrocknet nach 2-3 Tagen.
Bei niedrigerer Tempe­ratur und höherer Luftfeuchte verlängern sich diese Zeiten.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Zwischenbeschichtung

Auf zementgebundenen Untergründen (auch mineralische Armierungsmassen) ist mit Putzgrund 610 zu grundieren, um Aus­blühungen weitgehend auszu­schließen.

Bitte beachten (Stand bei Drucklegung)

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

Während der Verarbeitung und Trocknung für gründliche Belüftung sorgen. Essen, Trinken und Rauchen während des Gebrauchs des Produktes ist zu vermeiden. Bei Berührung mit den Augen oder der Haut sofort gründlich mit Wasser abspülen. Nicht in die Kanalisation, Gewässer oder ins Erdreich gelangen lassen. Reinigung der Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser und Seife. Bei Schleifarbeiten Staubfilter P2 verwenden.

Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen. Hotline für Allergieanfragen und technische Beratungen:
0800/1895000 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz).

 

Entsorgung

Nur restentleertes Gebinde zum Recy­cling geben. Flüssige Materialreste können als Abfälle von wassermischbaren Kleb­stoffen, eingetrocknete Materialreste als ausge­härtete Klebstoffe oder als Hausmüll ent­sorgt werden. EAK 080410

Giscode

D2 Dispersions-Verlegewerkstoffe, lösemittelarm

Nähere Angaben

Siehe Sicherheitsdatenblatt.

Technischer Beratungsservice

Tel.: +49 6154 71-71710
Fax: +49 6154 71-71711
E-Mail: kundenservicecenter@caparol.de

Fassadensanierung in Pforzheim