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Spachteltechnik Marmoroptik

Die Spachteltechnik in Marmoroptik hört auf den Namen Marmorino und verleiht Wänden einen täuschend echten Marmor-Look. Auf dieser Seite verraten wir alle Informationen zur Marmorspachtelung. Wir legen dar, welche Spachtelmasse für die Marmorspachteltechnik benötigt wird und erläutern, wie die Spachteltechnik angewendet wird. Zuletzt erklären wir, wie der Marmoreffekt-Spachtel auf Spiegelglanz poliert wird.

Die richtige Spachtelmasse

Nicht jede Spachtelmasse eignet sich für die Marmoroptik. Damit Wände wie echter Stein aussehen, wird Effektspachtel benötigt. Caparol bietet zu diesem Zweck die Spachtelmasse Capadecor Calcino Decor an. Das Produkt besteht aus Kalk und fein zermahlenem Marmor. Capadecor Calcino Decor ist fertig zusammengemischt und in zahlreichen Farbtönen verfügbar. Von klassisch weiß bis hin zu rot, blau und grün bieten wir viele Lieblingsfarben an.

So erstellen Profis die Marmoroptik

Um eine Wand per Spachteltechnik in täuschend echten Marmor zu verwandeln, ist viel Arbeit nötig. Profis verwenden für diese Aufgabe spezielle Werkzeuge, um Wände zu marmorieren. In den folgenden Absätzen verraten wir, welche Kellen dafür Verwendung finden. Zudem erläutern wir, wie Fachleute bei dieser Technik vorgehen.

Das Werkzeug

Um einen täuschend echten Marmoreffekt zu erzeugen, arbeitet ein Handwerker mit einem speziellen Spachtel. Diesen bezeichnen wir als Venezianische Glättekelle. Die Unterschiede zu einer herkömmlichen Glättekelle sind mit einem Blick erkennbar. Normale Glättekellen haben spitze Ecken und scharfe Kanten. Manche Kellen besitzen ein Zahnprofil, mit dem sie Rillen in die Spachteltechnik ziehen. Diese heißen Zahnkellen. Eine Venezianische Glättekelle besitzt abgerundete Ecken und hat keinerlei Profil. Das hat einen einfachen Grund: Damit eine Wand in Marmor-Optik erstrahlt, wird die Masse glattgestrichen. Normale Kellen hinterlassen bei dieser Arbeit Rillen und beeinträchtigen das Gesamtergebnis. Venezianische Glättekellen sorgen dank ihrer abgerundeten Ecken und Kanten nicht für diesen unerwünschten Effekt.

Der Untergrund

Bevor die Spachtelmasse aufgetragen wird, wird der Untergrund vorbereitet und präpariert. Damit die Spachtelmasse an der Wand hält, wird diese gesäubert und von Fett und Schmutz befreit. Am besten haftet die Spachtelmasse auf einem mineralischen Untergrund wie Kalk oder Stein. Dieser nimmt die Feuchtigkeit der Spachtelmasse besser auf und sorgt für eine optimale Haftung. Effektspachtel wie Capadecor Calcino Decor haftet nicht auf Untergründen wie Metall, glatter Farbe, Fliesen oder Glas.

Die Arbeitsweise der Profis

Bei der Marmorierung wird das Material in diagonalen Bahnen über die Fläche geführt. Durch die Überlappungen entstehen im Nachgang helle und dunkle Stellen in der Oberfläche, die wie Adern einer Marmorfläche aussehen können. Bevor die Spachtelmasse festtrocknet, geht der Griff zu einem feinen Pinsel. In einer Schale rührt er eine verdünnte Masse Farbpigmente an. Diese passt farblich im Ideal zur verwendeten Spachtelmasse. Mit dem Pinsel zeichnet der Handwerker weitere feine Adern in den Marmor. Das sorgt für ein realistisches Erscheinungsbild und rundet den Marmoreffekt der Spachteltechnik ab.

Die Marmortechnik polieren

Die Marmortechnik trocknet nach der Verarbeitung durch. Das dauert je nach Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur ein bis zwei Tage. Ist die Temperatur niedriger als 20°C und die Luftfeuchtigkeit höher als 65 Prozent, verlängert sich diese Zeit. Ist die Marmortechnik getrocknet, wird er poliert für einen marmorähnlichen Glanzeffekt. Für diese Arbeit eignet sich Wachs oder Öl. Damit die Politur bestmöglich zum verwendeten Effektspachtel passt, empfehlen wir die Wachsdispersion von Caparol. Diese ist farblos und geruchsneutral und verleiht dem Effektspachtel den höchstmöglichen Glanz. Die Wachsdispersion wird gleichmäßig auf der Wand aufgetragen. Ist das erledigt und die Politur getrocknet, ist die Wand in Marmoroptik fertig.

Alles Infos zur Spachteltechnik Marmoroptik

  • Per Spachteltechnik Marmoroptik wird Wänden eine täuschend echte Marmor-Optik verliehen.
  • Dafür wird Spachtelmasse in mehreren Schichten auf der Wand aufgetragen und mit immer stärkerem Druck angebracht.
  • Die Spachteltechnik wird mit einer Politur für stärkeren Glanz veredelt.
  • Eine Alternative zur Spachteltechnik Marmoroptik ist die venezianische Spachteltechnik. Diese ist noch aufwändiger, sorgt aber für ein noch realistischeres Ergebnis.