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Capatect Capapor Profilspachtel 121/110

Mineralischer Profilspachtel zur punktuellen Ausbesserung von Fehlstellen an Capapor Dekor- und Fassadenprofile

Verwendungszweck

Schnellerhärtender Reparatur- und Ausbesserungsspachtel für kleinflächige Beschädigungen und Fehlstellen an den Capapor Dekor- und Fassadenprofilen.

Eigenschaften

  • Leichtgängig
  • Schnell erhärtend
  • Gut schleifbar
  • Gutes Standvermögen
  • Speziell abgestimmte Haftfestigkeit auf Capapor Dekor- und Fassadenprofilen
  • Wasserabweisend

Verpackung/Gebindegrößen

10 kg Sack

Farbtöne

Grau

Lagerung

Trocken, vor Feuchtigkeit geschützt, kühl.
Haltbarkeit in original verschlossener Verpackung mind. 12 Monate.

Diffusionswiderstandszahl µ (H2O)

≤ 20 nach DIN EN 1015-19

Druckfestigkeit

Klasse CS III nach DIN EN 998-1

Festmörtelrohdichte

ca. 0,8 g/cm³ nach DIN EN 1015-10

Wasseraufnahmekoeffizient

ca. ≤ 0,2 kg/(m2min1/2) nach DIN EN 1015-18
Klasse W2 nach DIN EN 998-1

Bindemittelbasis

Mineralische Bindemittel nach DIN EN 197-1
und spezielle Kunstharzpulver

Produkt-Nr.

121/110

Untergrundvorbereitung

Alle Untergründe müssen tragfähig, eben, sauber, trocken und frei von haftmindernden Rückständen sein.

Ausbruchstellen sind vorzunässen. Der Mörteleintrag erfolgt im mattfeuchten Zustand.

Materialzubereitung

Anmischung von Hand oder mit Elektrorührwerk bis eine klumpenfreie verarbeitungsfähige Konsistenz entsteht. Nicht mehr Material anmischen als innerhalb von 10 Minuten verarbeitet werden kann.       ca. 0,2 l Wasser mit 0,5 kg Material.

Verbrauch

ca. 0,8 g/cm³
In Abhängigkeit der Fehlstellen objektbezogen zu ermitteln.

Verarbeitungsbedingungen

Während der Verarbeitung und Trocknung dürfen Temperaturen von +5 °C nicht unterschritten werden.

Vor zu rascher Austrocknung schüzen, nicht unter direkter Sonneneinstrahlung verarbeiten. Ggf. sind Maßahmen gegen zu schnelle Austrocknung zu treffen.

Trocknung/Trockenzeit

Zu verschließende Dübellöcher können nach ca. 2-3 Stunden geschliffen werden, größere Ausbruchstellen nach ca. 1 Tag.
Die Trocknung ist abhängig von der Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Tiefe der Ausbruchstelle.
Veränderte Randbedingungen können die Trocknung verkürzen bzw. verlängern.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Montage

Verarbeitung
Verarbeitungsfertiges Material mit geeignetem Werkzeug in die Reparaturstellen verpressend eintragen. Ein geringer Überstand über Umgebungsniveau ist anzustreben. Ein mehrlagiger Auftrag ist bis zu einer Schichtdicke von 40 mm frisch in feucht möglich. Die Breite der Ausbruchsstelle sollte 15 cm nicht überschreiten.

Bei Ausbruchstellen größer 5x5 cm ist zur Vermeidung von Rissbildung im Übergangsbereich die Ausbesserungsstelle durch z.B. einen Kellenschnitt so vorzubereiten, dass eine ausreichende Anarbeitungsfläche am Profilrand sichergestellt wird.

Erstarrtes aber noch nicht ausgehärtetes Material kann bereits reprofiliert werden. In Erstarrung befindliches Material nicht mehr aufrühren oder verarbeiten.

Nach Materialtrocknung durch manuelles oder maschinelles Schleifen mit Schleifpapier
(Körnung ≥ P120) an die angrenzenden Profilflächen bündig verschleifen. Ein Dreiecksschleifer ist hierbei zu empfehlen.

Schichtdicke

Schichtdicke
Minimum1 mm
 Maximum einlagig:20 mm
Maximum zweilagig:40 mm

Überarbeitung
Abhängig von Temperatur, relativer Luftfeuchtigkeit und Auftragsmenge kann das Profil frühestens nach ca. 3 Tagen mit geeigneter Fassadenfarbe, z. B. Sylitol®, AmphiSilan- oder ThermoSan Fassadenfarbe überstrichen werden. Bei der anstrichtechnischen Überarbeitung sind die aktuell gültigen Verarbeitungsrichtlinien für die Capapor Dekor- und Fassadenprofile zu beachten.

Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)

Es gelten die Angaben im aktuellen Sicherheitsdatenblatt.

Entsorgung

Kann nach Verfestigung unter Beachtung der örtlichen behördlichen Vorschriften abgelagert werden.
Abfall sollte nicht über Abwässer entsorgt werden.

Giscode

ZP1 zementhaltige Produkte, chromatarm

Technischer Beratungsservice

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Fax: +49 6154 71-71711
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