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Dämmmaterialien

Dämmmaterialien im Überblick

Auf dem Markt existiert eine Vielzahl unterschiedlicher Dämmmaterialien. Doch Dämmstoff ist nicht gleich Dämmstoff. So zeigen sich beispielsweise in puncto Dämmleistung, Brandverhalten, Kosten, Verarbeitung, Energieeinsatz bei der Herstellung, Schallschutz sowie Gestaltungsvielfalt teils erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Dämmstoffen. Wir geben Ihnen hier eine kompakte Übersicht der am häufigsten verwendeten Dämmmaterialien.

So viel sei vorab gesagt: Den einen bzw. den besten Dämmstoff gibt es nicht. Faktoren wie das regionsspezifische Klima, der energetische Zustand des Gebäudes sowie individuelle Präferenzen des Hausbesitzers beeinflussen maßgeblich die Wahl des passenden Dämmmaterials.

EPS

Caparol Dämmplatten aus Polystyrol

EPS steht für expandiertes Polystyrol, auch bekannt als Styropor. Polystyrol wird aus dem Kohlenwasserstoff Styrol gebildet. Beim Erhitzen des Granulats mit Wasserdampf bläht sich das Material auf. Die kleinen Polystyrol-Kugeln werden dadurch auf das bis zu Fünfzigfache ihres ursprünglichen Volumens aufgeschäumt. Anschließend wird das EPS in eine Form, häufig in Blöcke, gepresst und dann passgenau zugeschnitten.

Wussten Sie, dass mehr als zwei Drittel aller WDV-Systeme, die in Deutschland verbaut werden, EPS als Dämmstoff verwenden? Zu den maßgeblichen Vorteilen dieses Dämmmaterials zählen der Preis, die leichte Verarbeitung, die ausgezeichneten Dämmeigenschaften sowie die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten. Aufgrund seines geringen Gewichts ist es darüber hinaus leicht zu transportieren.

Als Dachbodendämmelemente oder als Kellerdeckendämmplatten findet EPS ebenfalls seine Anwendung in Dämmbereichen des Dachbodens und der Kellerdecke.

Capatect Fassadensysteme

Capatect Fassadensysteme

Capatect ECONOMY

Mineralwolle

Caparol Dämmplatten aus Mineralwolle

Der Begriff Mineralwolle umfasst sowohl Glas- als auch Steinwolle. Diese unterscheiden sich in den verwendeten Rohstoffen, die jeweils eingeschmolzen und zerfasert werden. Während Glaswolle zum größten Teil aus Altglas besteht, ist der Hauptbestandteil von Steinwolle natürliches Gestein.

Mineralwolle ist das am zweithäufigsten verwendete Material bei der Fassadendämmung. Mit ihr lassen sich Häuser ebenfalls wirksam dämmen. Wegen ihrer hohen Brandsicherheit – Mineralwolle ist als nichtbrennbar eingestuft – findet sie besonders bei erhöhten Brandschutzanforderungen und auch als Brandriegel in WDV-Systemen auf EPS-Basis Einsatz. Neben der Fassadendämmung wird Mineralwolle zur Dämmung von Kellerdecken- und Tiefgaragen sowie als Dämmmaterial für verschiedene Bereiches des Dachs verwendet.

PUR

Caparol Dämmplatten aus Polyurethen

PUR ist die Abkürzung für Polyurethan. Dabei handelt es sich um einen synthetischen Dämmstoff, dem der Grundstoff Erdöl zugrunde liegt. Die Kunststoffe werden aufgeschmolzen und unter Zugabe von Treibmitteln zu Schaumplatten verarbeitet. Hartschaumplatten aus PUR besitzen sehr gute Dämmeigenschaften und sind verwitterungsbeständig. Zudem weist das Material ein geringes Gewicht auf und ist besonders platzsparend. So können dünne Dämmsysteme realisiert werden, was insbesondere in Ballungsgebieten einen Gewinn an Wohnraum bedeuten kann.

Nachwachsende Dämmstoffe

Des Weiteren gibt es Dämmmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen, darunter Kork, Hanf oder Holzfasern. Obwohl diese in Sachen Dämmleistung und Preis noch nicht ganz an die gängigen Materialien heranreichen, sind sie eine gute und allen voran ökologische Alternative. Mit dem Tausendsassa Hanf wurde eine Pflanze gefunden, die schon seit Jahrhunderten begeistert. Als eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit ist ihre Verwendung als Dammstoff nicht neu, aber gewinnt seit der Entwicklung zu einem Fassadendammstoff immer mehr an Bedeutung, der mit der Natur im Einklang steht. Das Zuhause wird damit zu einem Ort der Behaglichkeit mit natürlicher Wärme und persönlichem Wohlfühlklima.