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CapaDIN

Die Bewährte - Matte, konservierungsmittelfreie Innenfarbe
  • LV Texte
    Die bewährte Innenfarbe, jetzt konservierungsmittelfrei.

    Verwendungszweck

    Für vielseitige ­Wand- und Decken­beschich­tungen im Innen­bereich. Durch die leichte Verarbeitung ist CapaDIN insbesondere für den Objekt­­be­reich geeignet, da hohe Flächen­leistungen erzielt werden.

    Eigenschaften

    • emissionsminimiert, lösemittelfrei, geruchsarm
    • frei von foggingaktiven Substanzen
    • wasserverdünnbar und umweltschonend
    • diffusionsfähig
    • sd-Wert < 0,1 m
    • leichte Verarbeitung

    Materialbasis

    Kunststoffdispersion nach DIN 55945.

    Verpackung/Gebindegrößen

    • Standardware: 5 l, 12,5 l, 15 l. Airfix: 15 l, 25 l Hobbock, 120 l Malerfass, 750 l Recycling-Container
    • Altweiß 10: 12,5 l. Airfix: 25 l Hobbock 

    Farbtöne

    • Weiß (entspricht RAL 9016)
    • Altweiß 10 (entspricht RAL 9010)

    Selbstabtönbar mit CaparolColor Abtönfarben oder AmphiColor® Voll- und Abtönfarben. Durch klassische Abtönung können Konservierungsmittel in die Farbe eingetragen werden. Bei der Verwendung von Histolith Volltonfarben (max. 20 %) bleibt die konservierungsmittelfreie Eigenschaft von CapaDIN weiterhin gewährleistet. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden.
    Bei Bezug von 100 Litern und mehr in einem Farbton und Auftrag auf Anfrage auch werkseitig abgetönt lieferbar. Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden

    Glanzgrad

    G4 - Stumpfmatt (nach DIN EN 13 300)

    Lagerung

    Kühl, aber frostfrei.

    Technische Daten

    Kenndaten nach DIN EN 13 300:
    Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.

    Nassabrieb

    R-Klasse 3

    Kontrastverhältnis

    H10- Klasse: 1 bei 6 m2/l

    Maximale Korngröße

    S1 fein (bis zu 100 µm)

    Dichte

    ca. 1,6 g/cm3

    Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche

    innen 1innen 2innen 3außen 1außen 2
    ++
    (–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet

    Geeignete Untergründe

    Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein.
    VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3. beachten.

    Untergrundvorbereitung

    Putze nach DIN EN 998-1 Klasse CS II - CS IV / Druckfestigkeit mind. 2 N/mm2: Feste, normal saugende und ebene Putze können ohne Grundbeschichtung beschichtet werden. Auf leicht sandenden, saugenden Putzen eine Grundbeschichtung mit einem Tiefgrund, wie dem Sylitol® Rapidgrund 111 durchführen.  

    Gipsputze nach DIN EN 13279-1 / Druckfestigkeit mind. 2 N/mm2: Gipsputze mit Sinterhaut schleifen und entstauben, ein Grundanstrich mit einem Tiefgrund, wie dem OptiSilan TiefGrund durchführen. 

    Gipsbauplatten: Auf saugenden Platten eine Grundbeschichtung mit einem Tiefgrund, wie dem OptiSilan TiefGrund durchführen. 

    Gipskartonplatten: Spachtelgrate abschleifen und Fläche entstauben. Geschliffene Gipsspachtelstellen sowie die Gipskartonplatten mit einem Tiefgrund, wie dem OptiSilan TiefGrund grundieren. Bei stärkerem Saugverhalten immer eine Grundbeschichtung mit einem Tiefgrund, wie dem OptiSilan TiefGrund durchführen. Bei Platten mit wasserlöslichen, verfärbenden Inhaltsstoffen eine Grundbeschichtung mit Caparol AquaSperrgrund fein (Technische Information Nr. 384 beachten). BFS-Fachregel Nr. 12 beachten. 

    Hinweis Q2/Q3 Spachtelung / dünne Gipsschichten < 0,5mm: Bei Verwendung gipshaltiger, hydraulisch abbindender Spachtelmassen in der Qualitätsstufe Q2/Q3 wird eine transparente, wässrige Grundierung empfohlen. Hierzu verweisen wir auf das Maler&Lackierer Merkblatt Nr. 2 -9/2020 "Haftfestigkeitsstörungen von Beschichtungen auf verspachtelten Gips(karton)platten" des Bundesverbandes Farbe, Gestaltung, Bautenschutz und des Bundesausschusses Farbe und Sachwertschutz. Alternativ zur gipshaltigen Q3 Spachtelung haben sich Spachtelungen mit pastösen Spachtelmassen bewährt. 

    Kalksandstein-Sichtmauerwerk: Vorhandene Salzausblühungen trocken abbürsten. Benetzungsprobe durchführen ggf. eine Grundbeschichtung mit einem Tiefgrund, wie dem Sylitol® Rapidgrund 111 durchführen  

    Tragfähige Beschichtungen: Matte, schwach saugende Beschichtungen direkt überarbeiten. Glänzende Oberflächen gründlich anrauen.  

    Nicht tragfähige Beschichtungen: Nicht tragfähige Dispersionsfarben oder Kunstharzputz-Beschichtungen entfernen. Auf sandenden bzw. saugenden Flächen eine Grundbeschichtung mit einem Tiefgrund, wie dem OptiSilan TiefGrund durchführen. Nicht tragfähige Mineralfarben-Beschichtungen mechanisch entfernen und die Flächen entstauben, darauf folgt eine Grundbeschichtung mit einem Tiefgrund, wie OptiSilan TiefGrund. 

    Leimfarbenanstriche: Grundrein abwaschen. Alternativ mechanisch entfernen, nachwaschen und eine Grundbeschichtung mit einem Tiefgrund, wie dem OptiSilan TiefGrund durchführen. 

    Raufasertapeten, Glasgewebe, Glas- oder Zellstoffpolyestervliese: Ohne Vorbehandlung beschichten.  

    Entfernte Tapeten: Kleister und Makulaturreste restlos entfernen und ggf. abwaschen. Ein Grundanstrich mit einem Tiefgrund, wie OptiSilan TiefGrund durchführen 

    Flächen mit Nikotin-, Wasser-, Ruß- oder Fettflecken: Nikotinverschmutzungen sowie Ruß- oder Fettflecken mit Wasser unter Zusatz eines fettlösenden Haushaltsreinigungsmittel abwaschen und gut trocknen lassen. Abgetrocknete Wasserflecken trocken durch Abbürsten reinigen. Eine absperrende Grundbeschichtung mit Caparol AquaSperrgrund fein (Technische Information Nr. 384 beachten) durchführen. 

    Schimmelbefallene Flächen: Schimmelbelag durch Nassreinigung entfernen. Flächen mit Capatox durchwaschen und gut trocknen lassen. Hierbei sind die gesetzlichen und behördlichen Vorschriften (z.B. die Biostoff- und die Gefahrstoffverordnung) zu beachten. Ein erhöhter Schutz vor erneutem

    Holz- und Holzwerkstoffe:
    Ein Grundanstrich mit Capacryl Holz-Isogrund (Technische Information Nr. 961 beachten). Auf mit Melaminharz werkseitig beschichteten Platten ein Grundanstrich mit Capacryl-Haftprimer (Technische Information Nr. 980 beachten). Die Fugenbereiche/Plattenstöße sind nicht rissfrei zu überarbeiten. Hier wird bei höheren optischen Anforderungen eine Entkopplungsschicht mit dünnen Gipsplatten mit entsprechender Verspachtelung empfohlen. 

    Alte Kalkspachteltechniken: Sinterschicht an der Oberfläche durch Schleifen entfernen. Bei negativer Benetzungsprobe mit Wasser auf geschliffener Fläche muss die gesamte Kalkspachtelschicht entfernt und der Untergrund entsprechend neu aufgebaut werden. Bei positiver Benetzungsprobe mit Wasser auf geschliffener Fläche, eine Grundbeschichtung mit eine Tiefgrund, wie dem Sylitol® Rapidgrund 111 durchführen. 

    Fehlstellen: Tiefe Löcher entsprechend verfüllen. 

    Auftragsverfahren

    Zu verarbeiten mit Pinsel, Rolle und Airless­geräten.

    Airlessauftrag:
    Verdünnungmax. 5% mit Wasser
    Airless Geräte - Fördermenge > 6 l/min
    Spritzdruck150 - 180 bar
    Spritzwinkel140° - 50°
    Düsengröße in Inch10,019" - 0,021"
    Pistolensteckfilter in MW50 - 60 mesh
    Hochdruckfilterja










     1) Der Spritzwinkel sowie die Düsengröße sind so zu wählen, dass ein homogenes Spritzbild ohne Randstreifen entsteht.

    Arbeitsgeräte nach dem Gebrauch mit Wasser und Seife reinigen.

    Beschichtungsaufbau

    Ein satter, gleichmäßiger Anstrich mit CapaDIN, mit max. 5 % Wasser ­ver­dünnt. Auf kontrastreichen Flächen kann ein vor­heriger Grundanstrich, mit max. 10 % Wasser verdünnt, erforderlich sein. Auf unterschiedlich saugenden Untergründen ein Grundanstrich mit Haftgrund EG.

    Verbrauch

    Ca. 150 - 160 ml/m2 pro Arbeits­gang auf glattem Untergrund. Auf rauen Flächen entspre­chend mehr. Exakten Verbrauch durch Probe­beschich­tung ermitteln.

    Verarbeitungsbedingungen

    Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung:
    +5 °C für Umluft und Untergrund

    Trocknung/Trockenzeit

    Bei +20 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 4–6 Stunden oberflächentrocken und über­streichbar.
    Durchgetrocknet und belastbar nach ca. 3 Tagen. Bei niedrigerer Temperatur und höherer Luft­feuchte verlängern sich diese Zeiten.

    Hinweis

    Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug beschichten. Bei Airless-Spritzauftrag Farbe gut aufrühren und durchsieben. Bei Flächen mit ungün­sti­gen Lichtverhält­nissen (Streiflicht), empfehlen wir das Produkt CapaSilan zu verwenden. Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher unvermeidbar (BFS-Fachregel 25).

    Bitte beachten (Stand bei Drucklegung)

    Achtung! Beim Sprühen können gefährliche lungengängige Tröpfchen entstehen. Aerosol oder Nebel nicht einatmen. Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich

    Entsorgung

    Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.

    EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt

    dieses Produktes (Kat. A/a): 30 g/l (2010). Dieses Produkt enthält < 1 g/l VOC.

    Giscode

    BSW10

    Deklaration der Inhaltsstoffe

    Polyacrylatharz, Alkaliwasserglas, Calciumcarbonat, Titandioxid, Silikate, Wasser, Additive.

    Technische Beratung

    Alle in der Praxis vorkommenden Untergründe und deren technische Bearbeitung können in dieser Druckschrift nicht abgehandelt werden. Sollen Untergründe bearbeitet werden, die in dieser Technischen Information nicht aufgeführt sind, ist es erforderlich, mit uns oder unseren Außendienstmitarbeitern Rücksprache zu halten. Wir sind gerne bereit, Sie detailliert und objektbezogen zu beraten.

    Technischer Beratungsservice

    Tel.: +49 6154 71-71710
    Fax: +49 6154 71-71711
    E-Mail: kundenservicecenter@caparol.de

    „Werk 3“ steht im Mittelpunkt

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