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Capadecor MultiStruktur

Hydrophobe, quarzgefüllte Zwischen- und Schlußbeschichtung für innen in den Körnungen fein – mittel – grob und supergrob.
  • LV Texte

    „Jeder Anstrich ist so gut wie seine Grundierung". Dieser alte Malerspruch hat heute mehr Aktualität denn je.

    Die Vielzahl der heutigen Baustoffe mit ihren unterschiedlichsten Eigenschaften sowie die immer massiver einwirkenden Umwelteinflüsse lassen der richtigen Grundierung als Fundament eines jeden Anstrichs oder Beschichtung immer mehr Bedeutung zukommen. Deshalb bietet Caparol auch ein breites Sortiment von Grundiermitteln an. Abgestimmt auf die Erfordernisse des Untergrundes und die vielfältigen Werk­stoffe, die heute für glatte und plastische Fassaden- und Innenanstriche, Strukturbeschichtungen und Holzschutz-Anstriche verfügbar sind.
    In dieser Technischen Information stellen wir die häufigsten Untergründe im Außen- und Innenbereich vor, mit der Empfehlung der nach unseren Erkenntnissen besten Grundierung vor nachfolgenden Anstrichen und Beschichtungen mit Dispersions- oder Polymerisatharz-Farben und -Putzen und Dispersionsspachtelmassen.

    Sie soll dem Fachmann und dem Bauherrn helfen, in der oft verwirrenden Fülle des Angebots die richtige Wahl zu treffen. Beim Einsatz der empfohlenen Produkte sind die jeweils gültigen Technischen Informationen zu beachten.

    Untergründe und deren Vorbehandlung – Außen und Innen
    Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten.

    Vorarbeiten:

    Außenflächen: Kleine Fehlstellen mit Caparol Fassaden-Feinspachtel überarbeiten. Große Fehlstellen bis 20 mm Tiefe können mit Histolith Renovierspachtel ausgebessert werden. Tiefe Löcher, Risse und Ecken­ausbrüche mit ­art­gleichem Mörtel bei­arbeiten. Ausbesserungsstellen ­nach­grundieren. Beachten: Bei getönten Be­schichtungen auf alkalischen Untergründen der Putzgruppen P Ic, P II bzw. P III und Beton vermindert ein zusätzlicher Grundanstrich mit CapaGrund Universal die Gefahr von Kalk­­aus­blühungen.

    Innenflächen:
    Größere Fehlstellen mit ­art­gleichem mineralischem Mörtel strukturausgleichend ausbessern. Kleine Ausbruch- und Fehl­stellen mit Caparol Akkord­spachtel beispachteln.
    Beachten: Bei Anwendung von Caparol TiefGrund TB im Innenbereich kann ein typischer Löse­mittel­geruch auftreten. Deshalb für gute Belüftung sorgen. In sensiblen Bereichen den aromatenfreien geruchs­armen Dupa-Putz­festiger anwenden.



    Neue Putze

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    Außen: Sind nach aus­reichender Standzeit be­­schichtbar. Bei ungünstigeren Wetter­bedingungen müssen deutlich längere Standzeiten eingehalten werden. Durch eine zusätzliche Grundbeschichtung mit CapaGrund Universal vermindert sich das Risiko von Kalkausblühungen, so daß bereits nach einer Standzeit von 7 Tagen Oberputze der Putzgruppe P Ic, P II bzw. P III beschichtet werden können. Nachputzstellen müssen gut abgebunden und ausgetrocknet sein. Ungestrichene Putze der Mörtelgruppe P Ic sollten grundsätzlich mit Caparol Sylitol® oder Silikonharz-Werkstoffen beschichtet werden.
    Grundbeschichtung: Auf grob porösen, ­saugen­den, leicht sandenden Putzen eine Grund­be­schich­tung je nach Beschichtungssystem mit OptiSilan TiefGrund oder Sylitol® RapidGrund 111. Auf stark sandenden, ­mehlenden Putzen eine Grund­beschichtung mit Dupa-Putzfestiger.

    Innen:
    Neue Putze sind nach ausreichender Standzeit beschichtbar. Bei ungünstigeren Trocknungs­bedin­­gungen müssen deutlich längere Standzeiten eingehalten werden. Nachputzstellen müssen gut abgebunden und ausgetrocknet sein.
    Grundbeschichtung: Auf festem, normal ­saugen­dem Putz ist keine Grund­beschichtung er­forderlich. Auf grob porösen, leicht sandenden, saugen­­den Putzen eine Grund­be­schich­­tung mit CapaSol Konzentrat, CapaSol RapidGrund, OptiSilan TiefGrund oder Sylitol®RapidGrund 111.


    Verschmutzte, sandende, mehlende Putze

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    Außen: Ganzflächig durch Abwaschen, Ab­bür­sten oder Druck­wasser­strah­len unter Beach­tung der gesetz­lichen Vor­schrif­ten ­reinigen.
    Grundbeschichtung: Auf grob porösen, ­saugen­den, leicht sandenden Putzen eine Grund­be­schich­tung je nach Beschichtungssystem mit OptiSilan TiefGrund, oder Sylitol® RapidGrund 111. Auf stark sandenden, ­mehlenden Putzen eine Grund­beschichtung mit Dupa-Putzfestiger.

    Innen: Verschmutzungen durch Abwaschen oder Abbürsten entfernen.
    Grundbeschichtung: Auf festem, normal ­saugendem Putz ist keine Grundbeschichtung er­forderlich. Auf grob porösen, leicht sandenden, saugen­­den Putzen eine Grund­be­schich­tung mit CapaSol Konzentrat, CapaSol RapidGrund, OptiSilan TiefGrund oder  Sylitol®RapidGrund 111.



    Beton

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    Außen: Durch Druck­wasser­strahlen unter Beachtung der gesetz­lichen Vor­schrif­ten.
    Grundbeschichtung: Auf schwach ­saugenden bzw. glatten Flächen eine Grund­beschichtung mit CapaGrund Universal. Auf grob porösen, leicht sandenden bzw. saugenden Flächen eine Grund­be­schichtung mit OptiSilan TiefGrund oder CapaSol Konzen­trat 2 : 1 mit Wasser verdünnt. Auf mehlenden Flächen eine Grundbeschichtung mit Dupa-Putzfestiger.

    Innen: Trennmittelrückstände mit Wasser unter Zusatz von Netzmitteln restlos abwaschen. Mehlende, sandende Sub­stanzen entfernen.
    Grundbeschichtung: Keine Grundbeschichtung erforderlich.



    Kreidende/mehlende Oberflächen

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    Außen: Durch Druck­wasser­strahlen unter Beachtung der gesetz­lichen Vorschriften ­reinigen.
    Grundbeschichtung: Auf schwach ­saugenden bzw. glatten Flächen eine Grund­beschichtung mit CapaGrund Universal. Bei Flächen, die nach dem Ab­wa­schen stark saugen, eine Grundbeschich­tung mit Dupa-Putzfestiger. Auf WDVS mit Polystyrol Platten oder Polystyrolhaltige Baustoffe, Dupa-Putzfestiger (Aromatenfrei) verwenden.

    Innen: Kreidende/mehlende Oberflächen durch Abbürsten, Abwaschen ­reinigen.
    Grundbeschichtung: Auf festen, normal ­saugenden Untergründen ist keine Grund­beschich­tung er­forderlich. Auf grob porösen, leichtsanden­den, saugen­­den Flä­chen eine Grund­beschich­tung mit CapaSol RapidGrund, OptiSilan TiefGrund, CapaSol Konzentrat bzw. Sylitol®RapidGrund 111.



    Faserzementplatten mit und ohne Asbestfasern

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    Außen: Gegebenenfalls reinigen, unter Beachtung der gesetz­lichen Vorschriften. Bei Beschichtungen auf Faser­zementplatten BFS-Merkblatt Nr. 14 beachten. Unbeschichtete asbesthaltige Platten dürfen entsprechend der Gefahrstoffverordnung nicht mehr anstrichtechnisch behandelt werden. Bei asbestfaserhaltigen Platten mit vorhandener Altbeschichtung bitte zusätzlich die TRGS 519 beachten.

    Grundbeschichtung:  Bei ­frei­verbauten Platten ein­schließ­­lich der Rückseiten und Kanten. Gerade bei unzureichender Kantenbeschichtung kann Feuchtigkeit in Platten eindringen und an angrenzenden Bereichen zu Schäden führen. Daher ist hierauf besonders zu achten. Ist eine ausreichend dichte Kantenbeschichtung aufgrund von konstruktiven Gegebenheiten handwerklich nicht möglich, sollte der Auftraggeber hierauf schriftlich hingewiesen werden.

    Grundbeschichtung bei asbestfaserfreien Platten: Auf oberflächlich verdich­teten Platten eine Grund­be­schich­tung mit Dupa-Haft­grund. Auf abgewitterten, sandenden, stark saugenden Platten eine Grund­beschich­tung mit Dupa-Putzfestiger. Bei industriell mit einer Reinacrylatgrundierung vorbehandelte Platten die Haftfestigkeit überprüfen und mit CapaGrund Universal zwischenbeschichten. Bei hochalkalischen Oberflächen/Kantenbereichen zur Vermeidung von Kalkausblühungen ein Grundanstrich Disbon 481 EP-Uniprimer ausführen.

    Grundbeschichtung bei bereits beschichteten, asbestfaserhaltigen Platten:

    Mit leicht saugfähiger Farbbschicht:
    CapaGrund Universal bzw. HaftGrund EG (industriell bzw. handwerklich aufgetragen)

    Mit nicht oder kaum saugender Farbschicht: Dupa-Haftgrund

    Mit mineralischer Schicht (Glasal): Disbon 481 EP-Uniprimer

    Schäden an Beschichtungen auf asbesthaltigen Platten können nachträglich nur in den seltensten Fällen behoben werden und bedingen den Austausch betroffener Platten. Daher ist vor Beginn der Arbeiten die Altbeschichtung auf Tragfähigkeit zu überprüfen. Bei ausreichender Tragfähigkeit ist mit den oben genannten Grundierungen eine Musterfläche einschließlich der möglichen Reinigung der Fläche, der Grundierung und des nachfolgenden Beschichtungsaufbaus auszuführen. Diese Musterfläche muß mindestens 7 Tage trocknen und per Kreuzschnitt einschließlich Klebebandabrisstest (Tape-Test) mit geeignetem Klebeband auf Eignung überprüft werden. Da bei Faserzementplatten nicht immer einwandfrei festgestellt werden kann, ob Asbestfasern enthalten sind oder nicht, sollte immer eine Musterfläche angelegt werden.

    Innen: Grundbeschichtung bei asbestfaserfreien Platten:
    Keine Grundbeschichtung erforderlich. Bei asbestfaserhaltigen Platten entsprechend der unter "Außen" genannten Vorgehensweise. Dabei ist darauf zu achten, daß die notwendigen Produkte für die Innenanwendung geeignet sind.


    Zementgebundene Holzspanplatten:
    Aufgrund der hohen Alkalität zementgebundener Holzspanplatten muss zur Vermeidung von Kalkausblühungen eine Grundierung mit Disbon 481 EP-Uniprimer ausgeführt werden.


    Ziegel-Sichtmauerwerk, ungestrichen

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    Außen: Nur frostbeständige Vor­mauersteine oder Klinker ohne Fremdeinschlüsse für Anstriche geeignet. Das Mauerwerk muß ­risse­frei verfugt und salzfrei sein.
    Grundbeschichtung: Mit Dupa-grund.

    Innen: Ausblühungen (Salze) durch trockenes Abbürsten restlos beseitigen. Schäden an Verfugungen und Steinen mit Artgleichem Material ausbessern.
    Grundbeschichtung: Keine Grundbeschichtung erforderlich.



    Kalksandstein-Sichtmauerwerk, ungestrichen

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    Außen: Kalksandstein-Außen­mauer­werk sollte nach den Emp­feh­­lungen des BFS-Merk­blattes Nr. 2 „Beschich­tungen und Imprägnie­run­gen auf Kalk­sandstein-Sicht­mauerwerk" nur mit Silikat- oder Silicon­harz-Emulsions­farben be­schichtet werden. Wir empfehlen hierfür Sylitol® oder AmphiSilan-Werkstoffe einzusetzen.
    Grundbeschichtung: Mit OptiSilan TiefGrund bzw. Sylitol®RapidGrund 111.
    Innen: Ausblühungen (Salze) durch trockenes Abbürsten restlos beseitigen. Schäden an Verfugungen und Steinen mit Artgleichem Material ausbessern.
    Grundbeschichtung: Keine Grundbeschichtung erforderlich.



    Tragfähige Alte Dispersions und Silikonharzfarben Beschichtungen:

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    Außen: Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Nach Trocknung den Untergrund prüfen auf folgende Merkmale:

    Schwach saugend:
    Eine Grundbeschichtung mit CapaGrund Universal max. 3% Wasser verdünnt.

    Mittel bis stark saugend:
    Eine Grundbeschichtung mit Caparol OptiSilan TiefGrund.

    Kreidend oder mehlend 
    (auch unter Wasserbelastung in Anlehnung an BFS Nr. 20, B.13 „Oberflächenfestigkeit, Kreidung"):
    Grundbeschichtung mit Dupa-Putzfestiger. Auf WDVS mit Polystyrol Platten oder Polystyrolhaltige Baustoffe Dupa-Putzfestiger verwenden.

    Glänzende oder Wasserabperlende Altbeschichtungen ­mechanisch oder chemisch anrauhen.
    Grundbeschichtung: Mit CapaGrund Universal. Sollte nach dem mechanischen oder chemischen anrauen noch immer ein Wasserabperlen vorhanden sein, ist eine Grundbeschichtung mit Dupa-Haftgrund auszuführen.

    Innen:
    Glänzende Anstriche: Verschmutzungen entfernen, Gegebenenfalls anrauen mit Schleifvlies.
    Grundbeschichtung: Mit Caparol-Haftgrund EG oder CapaGrund Universal. Auf matten, normal saugen­den Flächen ist keine Grund­beschichtung erforderlich.



    Tragfähige Kunstharz- oder Siliconharz-Putze sowie intakte Wärmedämm-Verbundsysteme

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    Außen: Alte Putze mit geeigneter Methode unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Bei Naßreinigung max. mit 60 bar Druck abstrahlen. Die Flächen vor der Weiter­behandlung gut durch­trock­nen lassen.
    Grundbeschichtung: Mit CapaGrund Universal. Wärmedämm-Verbund­systeme ausschließlich mit ThermoSan, Muresko, Sylitol®NQG oder AmphiSilan beschichten.


    Nicht tragfähige Lack und Dispersions­farben-Anstriche oder Kunstharzputz-Beschichtungen

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    Außen: Restlos entfernen mit ­ge­eig­neter Methode, z.B. mechanisch, oder durch Abbeizen und Nachreinigen durch Druckwasserstrahlen unter Be­ach­tung der gesetz­lichen Vorschriften. Bei Naßreinigung die Flächen vor der Weiter­­behandlung gut durch­trocknen lassen.
    Grundbeschichtung: Auf schwach saugenden, glatten Flächen eine Grund­beschichtung mit CapaGrund Universal. Auf grob mehlenden, sandenden, saugenden Flächen eine Grundbeschichtung mit Dupa-Putzfestiger.

    Innen: Restlos entfernen. Grundbeschichtung: Auf schwach saugenden, glatten Flächen eine Grund­beschichtung mit Caparol Haftgrund EG. Auf grob porösen, sandenden, saugenden Flächen eine Grundbeschichtung mit CapaSol Konzentrat, CapaSol RapidGrund oder OptiSilan TiefGrund.



    Nicht tragfähige Mineral- oder Silikat­farben-Anstriche und -Beschichtungen

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    Außen: Restlos entfernen durch Abschleifen, Abschaben, Naß­­strahlen oder andere ge­eig­nete Methoden. Bei Naßreinigung die Flächen vor der Weiter­behandlung gut durchtrocknen lassen.
    Grundbeschichtung:  Je nach nachfolgendem Beschichtungssystem mit Dupa-Putzfestiger bzw. Sylitol®RapidGrund 111.

    Innen:
    Durch Abschleifen oder Abschaben restlos entfernen und die Flächen entstauben.
    Grundbeschichtung: Je nach nachfolgendem Beschichtungssystem mit Dupa-Putzfestiger oder Sylitol®RapidGrund 111.

    Durch Eisensalze, Abgase, Ruß oder Nikotin verseuchte Flächen sowie Flächen mit abgetrockneten Wasserflecken

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    Außen: Eisenhaltige Ablagerungen, Verschmutzungen durch Ab­gase und Ruß mit geeigneter Methode, z.B. Naß­strahlen, entfernen. Bei Naß­reinigung die Flächen vor der Weiter­behandlung gut durch­trock­nen lassen. Eisensalzeinschlüsse im Untergrund dürfen nicht naß gereinigt werden.
    Grundbeschichtung: Mit Dupa-Haftgrund. Zur Beschichtung die ­lösemittelhaltige Fassadenfarbe Duparol verwenden.

    Innen: Mit Wasser und Zusatz von Reinigungsmittel reinigen.
    Grundbeschichtung: Eine absperrende Grund­beschichtung mit Caparol AquaSperrgrund oder Filter­grund grob. Bei stark verunreinigten Flächen zur Beschichtung die wasserfreie Absperr­farbe Dupa-inn oder Aqua-inn Nº1 verwenden.



    Algen- oder Schimmelbelag

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    Außen: Mit geeigneter Methode unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften entfernen. Mit Capatox bzw. bei ­saugenden Untergründen mit FungiGrund als gleichzeitige Grundbeschichtung durch­waschen und gut trocknen lassen.
    Grundbeschichtung: Ent­sprechend der Art und ­Beschaffenheit des Unter­grundes. Zur Beschichtung die ­fungiziden und algiziden Werk­stoffe Amphibolin-W, ThermoSan, Muresko SilaCryl, PermaSilan, Duparol-W oder Cap-elast Phase 2-W ver­wenden.

    Innen: Schimmelbelag durch Naß­reinigung unter Beachtung der gesetzlichen und behördlichen Vorschriften, wie z.B. die Biostoff- und Gefahrstoff­verordnung entfernen. Mit Capatox bzw. bei ­saugenden Untergründen mit FungiGrund als gleichzeitige Grundbeschichtung durch­waschen und gut trocknen lassen.
    Grundbeschichtung: Ent­sprechend der Art und Be­schaf­fenheit des vorlie­gen­den Untergrundes. Zur Beschichtung die Anti-Schimmelfarben Fungitex-W, Indeko-W oder Malerit-W verwenden.



    Porenbeton, ­ungestrichen

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    Außen: An die Beschichtungs­mate­ria­lien von Poren­beton-Außen­flächen werden be­sondere Anforderungen ­hinsichtlich Haftfestigkeit, Witterungsbeständigkeit, Dehnfähigkeit sowie Wasser­dampfdurchlässigkeit und Wasseraufnahme gestellt. Unsere TIs Nr. 329, Nr. 330 und Nr. 333 aus dem Disbon-Bautenschutzprogramm unterrichten ausführlich über die Werkstoffe und deren Verarbeitung.

    Innen:

    Grundbeschichtung: Mit Capaplex, 1 : 3 mit Wasser verdünnt. Bei Verwendung als Porenbetonerstbeschichtung wird ein Eimer (22 kg) Minera Universal als Grundbeschichtung mit ca. 1,6–2,0 l (8–10 Gew.-%) und als Schlussbeschichtung mit ca. 0,4–0,6 l (2–3 Gew.-%) Sylitol®RapidGrund 111 verdünnt.



    Beton mit Absprengungen und freiliegender Armierung

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    Außen: Zur Instandsetzung stark be­schädigter Betonflächen mit Absprengungen und freiliegen­der Armierung ­empfehlen wir das Disbocret-System ein­zusetzen. Bitte fordern Sie die ausführ­lichen Unterlagen an.
    Link: www.disbon.de/produkte/bautenschutz/betoninstandsetzung-schutz.html


    Tragfähige, ­festhaftende Mineral- oder Silikatfarben-Beschichtungen

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    Außen: Festhaftende Altanstriche trocken oder nass reinigen. Nicht mehr festhaftende, verwitterte mineralische Anstriche durch Abschleifen, Abschaben oder Abätzen entfernen und die gesamte Fläche mit Wasser unter Beachtung der gesetzlichen Abwasservorschriften mit Wasser gut abspülen.
    Eine Grundbeschichtung mit Sylitol® RapidGrund 111  (max. 1:1 eingestellt mit Wasser) auf die Saugfähigkeit des Untergrundes.
    Schlußbeschichtungen mit Sylitol® oder Histolith Werkstoffen.

    Innen:
    Zur Beschichtung Sylitol® oder Histolith Werkstoffe verwenden.
    Grundbeschichtung: Mit Caparol Sylitol®RapidGrund 111  (max. 1:1 eingestellt mit Wasser) auf die Saugfähigkeit des Untergrundes.



    Rissige Putz- oder Betonflächen

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    Außen: Die anstrichtechnische Sanierung rissiger Putz- und Betonflächen ist zu komplex, als sie in dieser Druckschrift in standardisierter Form wiedergegeben werden ­könnte. Unsere Technische ­Infor­ma­tion des Cap-elast-Systems beschreibt ausführlich die verschiedenen Riß­arten und ihre Behandlung mit Cap-elast. 
    Grundbeschichtung: Abhängig von der jeweiligen Untergrundbeschaffenheit. Technische Information von Cap-elast, FibroSil, PermaSilan beachten.



    Holzflächen

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    Außen:
    Für deckende oder ­lasie­rende Holzanstriche die be­währten Produkte aus dem Capalac Alkydharzlack-Programm, dem Capacryl Acryllack-Pro­gramm oder dem Capadur Holzschutz-Programm ein­setzen.

    Innen: 
    Grundbeschichtung: Für deckende oder lasierende Holzanstriche die bewährten Produkte aus dem Capalac Alkydharzlack-Programm, dem Capacryl-Programm oder dem Capadur-Programm einsetzen.




    Ungestrichene Gips- und Fertigputz der Mörtelgruppe PIV und PV

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    Innen: Gipsputze mit Sinterhaut schleifen und entstauben.
    Grundbeschichtung:Je nach Saugfähigkeit eine Grundbeschichtung mit Caparol HaftGrund EG, CapaSol Konzentrat oder CapaSol RapidGrund . Auf Gipsputzen mit Sinterhaut schleifen, entstauben, Grundbeschichtung mit Dupa-Putzfestiger.



    Gipsplatten (Gipskartonplatten/GK)

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    Innen: Spachtelgrate abschleifen. Weiche Gipsspachtelstellen vorab mit Dupa- Putzfestiger festigen.
    Grundbeschichtung:  Mit Caparol HaftGrund EG, CapaSol RapidGrund oder CapaSol Konzentrat. Auf Platten mit wasser­lös­­lichen, verfärbenden Inhalts­stoffen eine Grund­beschich­tung mit Caparol AquaSperr­grund oder Filtergrund grob.


    Gipsbauplatten

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    Innen: Spachtelgrate abschleifen.
    Grundbeschichtung: Auf saugenden Platten eine Grundbeschichtung mit CapaSol RapidGrund, OptiSilan TiefGrund oder Dupa-Putzfestiger. Auf stark verdichteten, ­glatten Platten eine haft­ver­mittelnde Grund­beschich­tung mit Caparol-Haft­grund EG.


    Lehmputz

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    Innen: Verunreinigungen durch Abfegen oder Abkratzen entfernen.
    Grundbeschichtung: Mit Caparol Sylitol®RapidGrund111 Mischung (2 : 1 mit Wasser) verdünnt. Verfärbungen können bei der Beschichtung nicht ausgeschlossen werden und dieses sollte dem Auftrag­geber deshalb vor Aus­füh­rung mitgeteilt werden. Bei Verfärbun­gen: Aqua-inn Nº1.



    Ungestrichene Rauhfaser-, Relief- oder Prägetapeten aus Papier

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    Innen: Auf gute Haftung prüfen. Lose Stellen nachkleben.
    Grundbeschichtung: Keine Grundbeschichtung erforderlich.



    Leimfarben-Anstriche

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    Innen: Restlos abwaschen. Flächen gut trocknen lassen.
    Grundbeschichtung: Eine Grundbeschichtung mit Dupa-Putzfestiger.




    Hartschaum-Sichtplatten

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    Innen: Platten auf feste Haftung prüfen. Nicht festhaftende Platten nachkleben.
    Grundbeschichtung: Keine Grundbeschichtung erforderlich. Zur Beschichtung nikotin­verschmutzter Platten die Absperrfarben IsoDeck, Aqua-inn Nº1 oder Dupa-inn verwenden.



    Nicht festhaftende Tapeten

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    Innen: Tapeten restlos entfernen. Kleister- und Makulaturreste abschleifen oder mit Wasser abwaschen. Flächen gut trocknen lassen.
    Grundbeschichtung: Mit Dupa-Putzfestiger oder TiefGrund TB.

    Bitte beachten (Stand bei Drucklegung)

    Sicherheitshinweise bitte in den Technischen Informationen des jeweiligen Produkts nachschlagen.

    Technische Beratung

    Alle in der Praxis vorkommenden Untergründe und deren technische Bearbeitung können in dieser Druckschrift nicht abgehandelt werden. Sollen Untergründe bearbeitet werden, die in dieser Technischen Information nicht aufgeführt sind, ist es erforderlich, mit uns oder unseren Außendienstmitarbeitern Rücksprache zu halten. Wir sind gerne bereit, Sie detailliert und objektbezogen zu beraten.

    Technischer Beratungsservice

    Tel.: +49 6154 71-71710
    Fax: +49 6154 71-71711
    E-Mail: kundenservicecenter@caparol.de

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